Mannenkoor Kerkrade: Abschied von einer Legende

Von: fs
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Mit einer großen Feier wurde Theo Kutsch (l.) nach 30-jähriger Tätigkeit gebührend von seinem Mannenkoor“verabschiedet. Foto: Wolfgang Sevenich

Herzogenrath. Keine Frage, so sieht eine gelungene Feier aus: Eindrucksvoll wurde Theo Kutsch von „seinem Mannenkoor“ nach 30-jähriger ehrenamtlicher Tätigkeit als Beschermheer (Schirmherr) des Chévremonts Mannenkoor 1912 verabschiedet.

Dazu hatte sich der renommierte, europaweit bekannte Mannenkoor aus dem benachbarten Kerkrade in die Herzogenrather St. Mariä-Himmelfahrt-Kirche begeben, um in der Messe, zelebriert von Pastor Dr. Guido Rodheudt, mit musikalischen Beiträgen Theo Kutsch zu danken. Unter der Leitung der Dirigentin Vèron Jongstra unterstützen die Solisten Jos Daemen, Wim Franssen (Trompete) und Sopranistin Andrea Nell den Chor.

Während der 30 Jahre für die Gemeinschaft organisierte bzw. begleitete Theo Kutsch mit dem Mannenkoor Konzerte, Eucharistiefeiern in den Kathedralen und Konzertsälen in Aachen, Köln, Düsseldorf, Magdeburg, Berlin, Speyer, Wien, Barcelona, Prag, Dresden, aber auch in Klöstern wie Strahov/Tschechische Republik, Steinfeld, Marienthal oder Prüm. Vor allem aber bleibt die Erinnerung an die abschließende Eucharistiefeier im Jahre 1987 in St. Peter im Vatikan zum Abschluss des 2. Konzils, sowie die danach folgende Mittwochsaudienz mit Papst Johannes Paul II. auf dem Petersplatz.

Daran hatte der Vorsitzende des Chors, Henk Zijlstra, bereits eine Woche vorher während des jährlichen Cäcilienfest des Chores erinnert. Mit Stolz führte er weiter aus, dass Theo Kutsch es war, der es ermöglichte, „dass unser Chor die Ehre hatte, im Jahre 1998 bei der Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen an ihre Majestät Königin Beatrix, unserer Königin, mit unserem Gesang zu beehren“.

Nach dem Ende der Messe lud der Jubilar die Sänger ins Pfarrheim zu einem abschließenden Umtrunk ein und vergaß dabei nicht, dass er 1983 als Vorsitzender der Kulturgemeinschaft von Burg Rode erstmalig das Burgfest ins Leben rief und mit dem CMK-1912 die folgenden fünf Burgfeste musikalisch von diesem „seinen Chor“, ohne Entgelt, gestalten ließ. Für all dies sprach der nun sein Engagement als Beschermheer (dauerhafter Schirmherr) nicht mehr ausübende Jubilar seinen herzlichen, abschließenden Dank aus.

Bürgermeister Christoph von den Driesch gratulierte im Namen der Stadt und stellte die Verdienste von Theo Kutsch diesseits und jenseits der Grenze heraus.

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