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Manege frei für die Siebenbürger

Von: ap
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Einer der „Schätze“ der Blasmusikkapelle Siebenbürgen ist das Schülerblasorchester, das zum Abschluss der 60-jährigen Jubiläumsfeierlichkeit mit einem starken Auftritt glänzte. Foto: ap

Baesweiler. Es sah so aus, als wolle Alois Endres jeden Moment mitten ins Publikum schreiten, um sich bei allen Musikfreunden persönlich zu bedanken. Der Chef der Blasmusikkapelle Siebenbürgen Setterich war beeindruckt.

Besonders beeindruckt über das, was in den vergangenen zwölf Monaten passierte. Bei ihm klang es so: „Es war ein so tolles Jahr“. Damit blickte der Vorsitzende auf das Jubiläum zurück. Ihr 60-jähriges Bestehen hatten die „Siebenbürger“ mit einem ganzen Veranstaltungsreigen – von Oktober bis Oktober – gefeiert.

„Bevor wir unser großartiges Jubiläum jetzt beenden, werfen wir heute Abend noch mal alles in den Ring, was wir haben“, kündigte Alois Endres glücklich an.

Jubiläum mit besonderer Note

Es folgten Dankesworte ans Publikum, Sponsoren, auswärtige Vereine, an die Stadt und natürlich auch an die eigenen Musiker, die es mit ihrer brillanten Ausdrucksweise schafften, dem Jubiläum eine eigene Note zu geben. Und dann stiegen alle drei Abteilungen des beliebten Settericher Orchesters ins mitreißende Finale der Feierlichkeiten ein. Zu Beginn des Herbstkonzertes holte Chefdirigent Jörg Schmidt das Schülerorchester auf die Bühne.

Mit vier Stücken (unter anderen die „Soul Ballad“ und „Sunny Samba“) lieferten die „Kleinen“ nachhaltige Beweise ab, wie ernst das Orchester die Nachwuchsförderung nimmt. Zuvor hatte Alois Endres nochmals unterstrichen: „Die Förderung unseres Nachwuchses ist wichtig, um einerseits den Fortbestand unseres Vereins sicherzustellen, aber auch um Brauchtum und Tradition zu erhalten“. Hier setzte auch das Jugendorchester mit einer sehr schönen Demonstration an.

Musikalisch thematisiert

Die musikalischen Themen dabei lauteten beispielsweise „Music from Wicked“ oder auch der Rückgriff auf die Pop-Weltstars „Queen“. Deren Musik, dirigiert wurde das Jugendorchester von Thorsten Fritsch, widmete sich ein „Best Of“.

Zur professionellen Vorstellung des Hauptorchesters übernahm wieder Jörg Schmidt das Dirigat. Mit dem „Helenenmarsch“ war schon nach 30 Sekunden Spielzeit eine „feurige“ Atmosphäre in der Turnhalle der Realschule hergestellt.

Vor geschätzten 600 Besuchern bescherten die Musiker ihrem begeisterten Publikum die „Kings of Swing“, riefen musikalisch „Manege Frei“ oder erzeugten Schunkelatmosphäre mit Böhmischer Polka („Wir Musikanten“).

Das Ganze gipfelte dann in den „Deutschmeister Regimentsmarsch“. Setterich war aus dem Häuschen.

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