Alsdorf - Ludwig Frankmar spielt virtuos auf dem Barockcello

Ludwig Frankmar spielt virtuos auf dem Barockcello

Von: rp
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Ein Genuss: Beim Herbstkonzert der evangelischen Kirchengemeinde Alsdorf erwies sich Ludwig Frankmar als ausgewiesene Virtuose auf dem Barockcello. Foto: Marietta Schmitz

Alsdorf. Im Rahmen der Konzerreihe „Martin Luther in concert – vier Jahreszeiten in der Kirche“ folgte nun in der Martin-Luther Kirche der evangelischen Kirchengemeinde Alsdorf die dritte Veranstaltung.

Da das bisher mitwirkende Duo Triole einmal aussetzen musste, hatte man zum Herbstkonzert stattdessen zu einem reinen Cello-Abend Ludwig Frankmar eingeladen, ein in Berlin lebender schwedischer Cellist und ausgewiesener Fachmann auf dem Barockcello.

Ludwig Frankmar stammt aus einer Familie von Kirchenmusikern. Nach Studien in Malmö mit Guido Vecchi war er Cellist der Barcelona Oper und als Solocellist an der Göteborger Oper. Nach Studien bei Thomas Demenga an der Musikakademie Basel war er Solocellist der Camerata in Bern.

Im Jahr 1995 verließ er das Orchester und konzentrierte sich zunächst auf zeitgenössische Musik. Kontakt und Zusammenarbeit mit Kirchenmusikern führten ihn zur Alten Musik. So gibt er Solokonzerte, vor allem in deutschen Kirchen, und arbeitet auch mit anderen Barockmusikern.

So war er auch schon einmal 2011 in Alsdorf, ein Auftritt, den er so schnell nicht vergessen wird. Er hatte von Berlin aus ein Alsdorf in der Eifel angesteuert, machte sich dann nach Kenntnis der Sachlage umgehend nach Alsdorf bei Aachen auf den Weg. Die Wartenden wurden reichlich durch seine musikalische Leistung entschädigt. So auch jetzt. Mit vier Werken für Cello solo konnte er dieses Instrument gekonnt den Besuchern näher bringen.

Nach Werken von Giovanni Battista Degli Antonii (1636-1698) und Demenico Galli (1649-1697) begeisterte er mit zwei Werken von Johann Sebastian Bach (1685-1750): Suite Nr. l G-Dur, BWV 1007, und Suite Nr. 4 Es-Dur, BWV 1010, beide aus 6 Suites á Violoncello solo senza basso.

Der bescheidene Künstler wurde zum Schluss mit viel Beifall der Besucher und Worten der Anerkennung durch Pfarrerin Elisabeth Peltner bedacht.

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