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Logo für Alsdorf: Schülerinnen wollen ein peppiges Design

Von: Stefan Schaum
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Hier ist Teamwork gefragt: Gemeinsam feilen Katharina Wollersheim, Sabrina Reinhold, Moana Hensellek, Kathrin Schoenen, Jemima Radke, Ronja Schultes und Rebecca Hirschler (von links) an ihrem Entwurf für den Ideenwettbewerb. Findet eine Skizze keine Mehrheit, wird sie auch mal zerrissen. Foto: Stefan Schaum

Alsdorf. Besonders peppig soll der Schriftzug sein, das steht schon mal fest. Kombiniert mit Elementen, die zeigen, was den Mädchen an ihrer Heimatstadt besonders gut gefällt.

Sieben Schülerinnen der Marienrealschule feilen derzeit an ihrem Beitrag zu einem Ideenwettbewerb, der der Stadt Alsdorf zu einem neuen Logo verhelfen soll.

Ein von unserer Zeitung unterstütztes „Stadtgespräch” im Energeticon hatte den Wettbewerb im Dezember eingeläutet. Im Ergänzungsunterricht mit Schwerpunkt Kunst haben sich die Neuntklässlerinnen Rebecca Hirschler, Moana Hensellek, Jemima Radke, Sabrina Reinhold, Kathrin Schoenen, Ronja Schultes und Katharina Wollersheim selbstkritisch ans Werk gemacht.

„Die Mädchen haben schon einige ihrer Skizzen wieder zerrissen”, sagt Lehrerin Michaela Pachow, die sich bewusst mit jeglicher Kritik zurückhält. „Die sollen ihr ganz eigenes Ding machen.”

Modern und frech

Das soll modern sein und vielleicht ein wenig frech. Aber auch nicht zu bunt, „denn das Design soll ja nicht aussehen wie ein Kindergeburtstag”, sagt Rebecca Hirschler.

Ob die Teenagerinnen überhaupt einen Bezug zu ihrer Stadt haben? „Klar”, sagt Jemima Radke, „das ist doch die Stadt, in der wir shoppen gehen.” Da schmunzeln die übrigen Mädels und fügen gleich hinzu, was ihnen außer Klamottenläden noch gefällt: der Cinetower etwa oder die Burg.

„Ich finde den Annapark sehr schön”, sagt Jemima Radke. Also versuchen die Schülerinnen, in ihrem Logo auch dafür ein gutes Plätzchen zu finden.

Seit ein paar Wochen arbeiten sie an ihrem Entwurf - und so langsam kristallisiert sich ein Favorit heraus. Der soll das Zeug zum Gewinner haben - schließlich hat die Realschule vor gar nicht langer Zeit schon einmal mit einem flotten Design punkten können.

Pia Stellmach hatte im vergangenen Jahr den Entwurf für ein Schild vorgelegt, mit dem die Stadt an ihren Ortseingängen Stellung gegen Fremdenfeindlichkeit bezieht. Auch dieser Entwurf aus der Realschule hatte seinerzeit viel Farbe in den Wettbewerb gebracht.
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