Würselen - Linden-Neusener Klöös zählen zu den großen Vereinen

Linden-Neusener Klöös zählen zu den großen Vereinen

Von: ehg
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Hohe Auszeichnung bei der Matinee der „Linden-Neusener Klös“: Verbandspräsident Reiner Spiertz (3.v.l.) und Vizepräsident Hans-Josef Bülles (2.v.r.) überreichten den Verdienstorden des VKAG in Silber an Hans Maassen (4.v.r.) und Fred Kruse (4.v.l.). Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. In einer Matinee wurde auf das dreimal elfjährige Bestehen der „Linden-Neusener Klöös“, aber auch auf fünf Jahrzehnte karnevalistische Brauchtumspflege im Doppelort in der in Rot und Weiß zu einem „Wohnzimmer“ herausgeputzten Aula der Grundschule angestoßen.

Die Schirmherren, Bürgermeister Arnold Nelles und VAKG-Präsident Reiner Spiertz, würdigten nicht nur ihr großes Engagement im Karneval, sondern auch ihren Einsatz im sozialen Bereich, insbesondere in der Jugendarbeit. Spiertz sagte: „Der Brauchtumsverein Linden-Neusener Klöös ist ein Beispiel dafür, dass Karneval weit mehr ist als Humba-Täterä, Alaaf und Kamelle.“

Der Bürgermeister lenkte unterdessen den Blick darauf, wie sehr die Menschen in der globalisierten Welt eine Verwurzelung „vor Ort“ brauchten. Gerade in diesem Punkt des gesellschaftlichen Lebens spielten die „Klöös“ eine bedeutende Rolle. „Es wird bei ihnen und mit ihnen Gemeinschaft gelebt und gepflegt“, unterstrich Nelles.

„Ihr seid im Karneval eine hervorragende Nummer.“ Auf den „wichtigen Bestandteil des dörflichen Lebens“ rief der Bürgermeister ein dreifach kräftiges Alaaf aus. Dank sagte er allen, die in der Ausstellung und in der zum Jubiläum aufgelegten informativen Festschrift ein gutes Stück Dorfgeschichte „verewigt“ haben.

Gerade die Vielzahl „kleiner“ Vereine wie die „Linden-Neusener Klöös“ machten alljährlich das Brauchtum Karneval zu einem großen winterlichen Volksfest, das seinesgleichen suche. Die „Klöös“ dürften sich zu den großen Vereinen im Karneval zählen, hob VKAG-Präsident Spiertz in seiner Laudatio hervor. Angesichts der ehrenamtlichen Arbeit, die in den Karnevalsvereinen geleistet werde, hält er es für wichtig und richtig, dass die Kommunen diese unterstützen und fördern. „Diese Förderung sollte aus dem Freiwilligen Ausgaben herausgenommen und zu Pflichtaufgaben der Kommunen erklärt werden.“

Zurück zu den „Klöös“: „Wir sind im Verband stolz darauf, Vereine wie sie zu unseren Mitgliedern zählen zu dürfen.“ Viel Erfolg wünschte Spiertz auf den Weg in die Zukunft und zu weiteren Jubiläen. „Sein“ Verband gratulierte zum Jubiläum, indem Spiertz, assistiert von „Vize“ Hans-Josef Bülles, dem Präsidenten Hans Maaßen die Ehrenurkunde des Verbandes überreichte. Und zum anderen die Fahnenschleife des Verbandes an die Vereinsstandarte anheftete.

Die Arbeit des Präsidenten des Vereins, Hans Maaßen, und die seines Stellvertreters, Fred Kruse, würdigte Spiertz, indem er ihnen den Verdienstorden in Silber des KVAG verlieh. Für den Festausschusses gratulierte dessen Vorsitzender und „Klöös“-Ehrenmitglied Wolfgang Fritz. Nicht nur bei den Schirmherren, sondern auch bei allen Mitgliedern bedankten sich die „Klöös“ durch die Verleihung des zum Jubiläum aufgelegten Motivordens mit St. Nikolaus aus den 1920er Jahren. Den „Teppich“ für die beiden Laudatoren hatte Kindermariechen Nina mit einem netten Tänzchen „ausgerollt“.

Gratulierten herzlich

Bei der weiteren Programmgestaltung setzten sich auch Jugendmariechen Annalena und die Junioren mit einem Showtanz charmant in Szene, nicht zuletzt „Picoclinchen“ mit ihrem Showtanz. Die gekrönten Häupter der „Düvelstadt“ durften nicht fehlen: Kinderprinz Lucas I. mit seinem Hofstaat, aber auch das Dreigestirn, Harald I., Bauer Achim und Jungfrau „Gregoria“, mit seinem „Anhang“ gratulierten dem Heimat- und Brauchtumsverein herzlich zu seinem Jubiläum. Zur Stelle waren auch die Roten Funken der Broicher Siedlung mit ihren Zwillingsprinzen Stefan und Michael. Einen Freundschaftsbesuch statteten die „Dorfspatzen“ aus dem „jecken Dörp“ Klinkheide ab.

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