„Linden-Neusener Klöös“: Narrenpalast in Hochstimmung versetzt

Von: ehg
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Sehenswert: Auch die Mädels der „Ruhrgarde“ boten eine erstklassige Show auf der Gala-Sitzung der KG Linden-Neusener Klöös. Foto: W. Sevenich

Würselen. Ein fast fünfstündiges karnevalistisches Feuerwerk brannten die „Linden-Neusener Klöös“ auf ihrer 30. Gala-Sitzung in der Aula an der Klosterstraße ab, flott moderiert von ihrem Ehrenpräsidenten Hans Sinken. Herzlich willkommen hieß Präsident Hans Maassen die Ehrengäste: neben Bürgermeister Arno Nelles und dessen „Vize“ Harald Gerling die Landtagsabgeordnete Eva-Maria Voigt Küppers, das Mitglied des Städteregionstages, Willi Bündgens, und den Leiter des Heilig-Geist-Gymnasiums, Christoph Barbier, aber auch den Weidener Prinzen Heiner I. (Laven) mit dem Präsidenten der „Hölze Päed“, Hans-Josef Bülles, und den Präsidenten des „Ülle“-Senats, Harald Matthäus.

Musikalisch flott rollten die „Original Eschweiler“ den Teppich für ein karnevalistisches Spektakel der Extraklasse aus. Im „Gepäck“ hatten sie die Damen-Ruhrgarde aus Mülheim, die den „Klöös“ ihre Aufwartung machten.

Nachdem das närrische Auditorium auf Betriebstemperatur gebracht war, hielt die Klöös-Aktivitas mit Komitee, Garden, Tanzpaar und Mariechen unter den Klängen des Bundestambourkorps „Alte Kameraden“ Einzug. Mit einem Ehrentanz gratulierten Anna-Lena Woelk, Nina Knöpel, Michel Parrish und Christian Krieg ihm nachträglich zum 90-Jährigen.

Was die junge Garde schon tänzerisch „drauf“ hat, demonstrierte sie eindrucksvoll in ihren schmucken Uniformen. Den ersten pointenreichen Angriff auf die Lachmuskeln startete „Hastenraths Will“, der charismatische Ortsvorsteher und Landwirt aus Saeffelen, der Shootingstar im Kölner Sitzungskarneval.

Solos im Doppelpack gab es, als die Mariechen Alina Thevis und Ina Donath ihre tänzerische Klasse unter Beweis stellten. „Die zwei Schlawiner“ machten ihrem Namen als Blödelkünstler ein weiteres Mal bei den „Klöös“ alle Ehre.

Brasilianischer Karneval hielt Einzug in der Aula, als die „Ruhrgarde“, 28 zauberhafte junge Damen in ausgefallenen Kostümen, ihre Samba-Show abzogen. Nicht nur für die begeisterten Herren der Schöpfung weit mehr als nur ein kurzer Hingucker!

Nach einer Verschnaufpause ging es mit der großen Klöös-Tanzgarde (Nadine Moh, Jutta Bösing, Jenny Czarnecki, Anna von den Bergen, Lucie Krieg, Melanie Steinbeck, Laura Schäfer, Ina Donath und Alina Thevis) Schlag auf Schlag weiter im Programm.

Der singende Präsident Hans Maaßen machte mit Fööss- und Räuber-Ohrwürmern den Weg frei für „Herr Fröhlich“ und dessen musikalische Clownerien. Auf dem Weg zum Erfolg als Musiker, Erfinder und Geschäftsmann eilte „Willi Wirr“ von einer skurrilen Idee zur anderen.

Sein närrisches Auditorium kam aus dem Staunen nicht heraus und bog sich gleichzeitig vor Lachen. Als Kontrast dazu „De Beckendörper Knallköpp“, ein verrücktes Ehepaar auf Kölsche Art. Hochgradig bekloppt, aber immer echt Kölsch.

Groß heraus kam auch die Showtanzgruppe der „Klöös“ mit ihrer neuen Kreation. Eine gelungene Tanzshow! Da fehlten nur noch „De Ruse“ mit alten Hits und neuen Songs, vor allen Dingen aber mit „Rut sin de Ruse“ im Original. Sie versetzten den Narrenpalast ein letztes Mal in Hochstimmung.

Mit stolzgeschwellter Brust durften Präsident Hans Maaßen am Ende der 30. Gala verkünden: „Wir sind Klöös und Fastelovend fiere wir – mit Alaaf et Dörp erop und eraaf.“ Ein herzliches Dankeschön sagte Sinken den guten Geistern hinter und vor den Kulissen, dem Literaten Fred Kruse, der Zeremonienmeisterin Trude Klever und dem Bühnenchef Thomas Dahlenburg.

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