Linden-Neusener Klöös feiert Gala-Sitzung

Von: ehg
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Karnevalistisches Programm mit vielen Tänzen: Jugendmariechen Anna-Lena zeigte mit akrobatischen Einlagen eine gelungene Vorstellung. Foto: W. Sevenich

Würselen. Anlässlich des dreimal elfjährigen Bestehens und fünf Jahrzehnte Brauchtumspflege in Linden-Neusen zogen die „Klöös“ ihre 31. Gala-Sitzung in der Aula an der Klosterstraße auf.

Das Bundestambourkorps „Alte Kameraden“ hatte den Elferräten der 1. KG Rote Funkengarde Broicher Siedlung und der Weidener „Hölze Päed“ mit VKAG-Vize Hans-Josef Bülles an der Spitze, aber auch der stattlichen Schar von „Klöös“-Aktiven den Weg auf die Bühne musikalisch bereitet.

Seine Aufwartung machte auch Kinderprinz Lucas I. mit seinem Hofstaat. Er rollte mit seinen Liedern den Teppich aus, während die „Hölze Päed“-Formationen tänzerisch agierten. Dann bekamen die Narren „eins auf die Mütze“. „Et Chantale“ (Manfred Dreschers) erzählte urige Geschichten, wie das Leben sie so mal schreibt.

Was sie in der neuen Session tänzerisch drauf haben, demonstrierten „Klöös“-Jugendmariechen Nina Knöpel und Anne-Lena Wölk. Dann der Exportschlager aus dem Oldenburger Land, Horst und Ewald. Sowohl als Louis Armstrong in „Klöös“-Version als auch als Eros Ramazotti und als Alphornbläser heizten sie mit ihren skurilen Geschichten und Gesangseinlagen die Stimmung an bis zum Siedepunkt.

Nach der Devise „Jeder Mensch hat ein Recht auf gute Unterhaltung“ schaffte Knacki Deuser eine pointenreiche Punktlandung. Einen tänzerischen Farbtupfer setzte Mariechen Vanessa Wezel. Eine neue Ära des Rock‘n‘Roll begründeten mit ihren Persiflagen, gewagten Interpretationen und ihrer halsbrecherischen Akrobatik die „The Wild Bobbin‘Baboons“. Für das „verrückte“ Alsdorfer Duo „Schlabber und Latz“ rollte die „Klöös“-Garde mit ihrem begeisternen Tanz den roten Teppich aus. Jecker geht es wohl kaum noch: Mutter- und Sprachwitz sowie schelmisches Gezänk am laufenden Band. Als Kontrast dazu die Showtanzgruppe der „Klöös“ mit ihrer neuesten Show. Dann das Sahnehäubchen: Der Oecher Narrenherrscher Prinz Bernd I. machte mit seinem Hofstaat seine Aufwartung. Beim Finale stimmten dann alle Akteure und das närrische Auditorium gemeinsam „Wir send Klöös“ an.

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