Würselen - Letzte Hoffnung für Modekette Adessa

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Letzte Hoffnung für Modekette Adessa

Von: dpa
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Die insolvente Einzelhandelskette Adessa Moden in Würselen wird von Sanline Moden übernommen. Am Montag wurde bekannt, dass der neue Besitzer die Marke künftig unter dem Namen Vestino weiterführen will. Foto: ddp

Würselen. Nach der angekündigten Schließung der insolventen Modekette Adessa Moden haben sich potenzielle Investoren gemeldet. Erste Gespräche mit Interessenten habe es bereits gegeben, teilte Insolvenzverwalter Rolf-Dieter Mönning am Donnerstag in Aachen mit.

Sollte der Prozess erfolgreich abgeschlossen werden, könnten doch noch Arbeitsplätze erhalten werden.

Mönning hatte vor gut einer Woche die Schließung des Unternehmens in Würselen bei Aachen mit bundesweit zuletzt 620 Arbeitsplätzen in 83 Filialen zum Herbst angekündigt.

Der Gesellschafter, die weltweit agierende Sahinler-Group, sah sich nicht mehr in der Lage, den Insolvenzplan für Adessa zu finanzieren.

Mit der geplanten Herauslösung von Adessa aus der Sahinler-Group sehen den Angaben zufolge „zahlreiche neue Interessenten” ihre Chance.

Mit einem Ergebnis rechnete Mönning zum Spätsommer. Das Unternehmen hatte nach einem Umsatzrückgang als Folge der „allgemein schlechten Wirtschaftslage” Insolvenz beantragt.

Adessa Moden GmbH ist das einzige Einzelhandelsunternehmen der weltweit operierenden Sahinler-Group. Adessa hatte ursprünglich 900 Arbeitsplätze in bundesweit 130 Filialen.

Im Zuge der Sanierung waren 35 Filialen geschlossen und sechs von einem strategischen Investor übernommen worden.

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