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„Lebens-Spiel-Raum“: Größer und schöner

Von: nt
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Einweihung Familienzentrum: Um das erweiterte Familienzentrum einzuweihen, sangen die Kinder mit ihren Erzieherinnen und der Leiterin, Renate Rütters, Lieder für die Gäste. Foto: Nadine Tocay

Würselen. „Viele neue Räume laden ein zu Spiel und Spaß.“ Diese Zeile eines selbstgedichteten Liedes haben die Kinder des städtischen Familienzentrums „Lebens-Spiel-Raum“ bei der Einweihung des sanierten und umgebauten Zentrums in Würselen gesungen.

Zahlreiche Gäste waren gekommen, Vertreter von Rat und Verwaltung, Eltern, Kooperationspartner der Einrichtung und Kollegen aus anderen Kindertagesstätten der Stadt.

Vor rund 37 Jahren eröffnete das Gebäude, damals noch als Kindertagesstätte, erstmals seine Türen. Seitdem wurde es ständig weiterentwickelt. Vor rund einem Jahr begannen dann erneut Baumaßnahmen. Während der gesamten Zeit war die Kindertagesstätte geöffnet. Umso erleichterter schienen die Erzieherinnen darüber zu sein, wieder in den „Normalalltag“ wechseln zu können. Aber Renate Rütters, Leiterin des Familienzentrums, sah die guten Seiten der stressigen letzten Monate: „Es hatte auch etwas Positives: Vor allem die Bagger fanden die Kinder toll.“

Bei dem Umbau und der Erweiterung kamen Räume mit rund 230 Quadratmetern Fläche hinzu, so dass nun insgesamt 635 Quadratmeter für die Kinder zur Verfügung stehen. „Wir haben alles so gestaltet, dass sie vielfältige Anregungen finden und viel Platz haben, ihre Welt zu erkunden“, erklärte Rütters.

Es gibt neue Schlafräume, Badezimmer, einen Verwaltungstrakt für Teamsitzungen, ein Beratungszimmer, das auch als Vorlese- und Förderraum genutzt werden kann, einen Materialraum und sogar eine neue Küche. „Über die große Küche sind wir ganz besonders froh, denn der Trend geht eindeutig zum Mittagstisch“, erklärt die Leiterin.

Statt 48 können dort nun 60 Kinder mittags verkostet werden. Und auch das Platzangebot für Kinder unter drei Jahre wurde erweitert, so dass zwei weitere Erzieherinnen eingestellt werden konnten. Finanziert wurde die circa 630.000 Euro teure Maßnahme von der Stadt und dem Landschaftsverband.

Die Landtagsabgeordnete Eva Voigt-Küppers (SPD) und der Beigeordnete Roger Nießen, der den Bürgermeister vertrat, zeigten sich beeindruckt von der Leistung. „Sie haben hier viel geschaffen, für die Zukunft wünschen wir Ihnen alles Gute“, richtete Nießen abschließend anerkennungsvolle Worte an das Kita-Team.

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