Würselen - „Lebende Krippe“: Stern strahlt über der Burg

„Lebende Krippe“: Stern strahlt über der Burg

Von: ehg
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Prächtiges Bild: Die „Lebende Krippe“ auf Burg Wilhelmstein. Foto: fs

Würselen. Es war eine himmlische Schande: Der Stern – von Bethlehem – strahlte zwar vom Fried der Burg Wilhelmstein am dritten Adventssonntag hell und klar weit ins Land hinein. Aber die „Lebende Krippe“ zu seinen Füßen war mehr als froh, unter dem schützenden Zeltdach Zuflucht nehmen zu können. Immer wieder gingen Regenschauer nieder.

Was die Zahl der Besucher anbetraf, machte das Wetter einen dicken Strich durch die Rechnung. Doch die Kinder und die Erwachsenen, die trotzdem den Weg in die Freilichtbühne gefunden hatten, waren hellauf begeistert. Vor allem strahlten die Kinder, die mitwirken durften, voller Begeisterung. Keine Frage war es für sie, dass sie im nächsten Jahr wieder dabei sein wollen, wenn die Geschichte von der Geburt des Jesus von Nazareth im Stall von Bethlehem erzählt wird. Zum 15. Male setzte der Judoclub Würselen mit Unterstützung der AG 60 plus – zum dritten Mal in der Regie von Sabine Wendel-Fröschen – die von dem Evangelisten Lukas überlieferte Weihnachtsgeschichte in Szene. Gelesen wurde sie von Elisabeth van Horn und von Erich Opree.

Weihnachtslieder angestimmt

Als die kleinen Besucher das Rund der Freilichtbühne betraten, staunten sie erst einmal über die vielen Tiere, die es sich rund um die Krippe wohl ergehen ließen: Pferd, Kuh, Esel, Dromedar, Schafe und Ziegen vom Erlebnis-Bauernhof in Waldfeucht, aber auch Ponys vom Reiterhof Zintzen in Kaisersruh. Sie genossen sichtlich die Streicheinheiten, die ihnen von den Kindern zuteil wurden. Die Hauptattraktion war ein Alpaka-Baby. Wie süß! In die „Lebende Krippe“ stimmten Kinder des Kindergartens St. Lucia Weiden mit ein, die mit den Besuchern traditionelle Weihnachtslieder sangen.

Mit von der Partie war auch wieder der singende Hirte, Bariton Jo Meessen. Und während Maria und Josef keinen Platz in der Herberge fanden und Maria ihr Kind im Stall zur Welt brachte, intonierte der Posaunenchor der Evangelischen Kirchengemeinde Broichweiden adventliche und weihnachtliche Weisen. Zwischen den beiden Vorstellungen erreichte das Friedenslicht aus Bethlehem die Burg Wilhelmstein. Es wurde von Aktiven der DJK Westwacht überbracht und dort von einem Engel in Empfang genommen, um es anschließend an die Besucher weiter zu reichen. Bürgermeister Arno Nelles überbrachte Weihnachtsgrüße von Rat und Verwaltung an alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt.

Der Eintritt war auch in diesem Jahr wieder frei. Der Erlös kommt dem Kindergarten St. Lucia und den Tieren zugute.

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