Herzogenrath/Düsseldorf - L 223n-Ausbau wird dringend eingefordert

L 223n-Ausbau wird dringend eingefordert

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Treffen in Düsseldorf: Verkeh
Treffen in Düsseldorf: Verkehrsminister Voigtsberger, Landtagsabgeordnete Voigt-Küppers und Bürgermeister von den Driesch (v.r.n.l.) sowie Vertreter der Bürgeriniative bei der Übergabe der Unterschriften.

Herzogenrath/Düsseldorf. Nachdem NRW-Verkehrsminister Harry K. Voigtsberger Ende September die Priorisierungsliste des Landesstraßenbedarfsplans veröffentlicht hat, kam nun eine Delegation der Bürgerinitiative L 223n in den Landtag, um noch einmal die Dringlichkeit des geforderten Neubaus zum Ausdruck zu bringen.

Alfred Lange von der Bürgerinitiative bedankte sich herzlich für die Möglichkeit, am Rande der Plenarsitzung dem Minister eine Unterschriftenliste der betroffenen Anwohner für den Umbau ihrer Ortsumgehung zu überreichen. „Wir sehen nach 20-jähriger Planungsphase endlich Licht am Horizont. Nicht zuletzt durch die Unterstützung des ehemaligen Landtagsabgeordneten Hans Vorpeil, Bürgermeister Christoph von den Driesch und der Landtagsabgeordneten Eva-Maria Voigt-Küppers stehen wir heute hier”, sagte Lange.

Voigtsberger, der mit der Situation vor Ort gut vertraut ist, ist ebenfalls zuversichtlich, dass die Straße nun bald gebaut wird. Er versicherte, dass der Planfeststellungsbeschluss wie vorgesehen Ende Dezember feststeht und das hieße, dass die Straße grundsätzlich gebaut werden könne. Nach heutigem Stand bestünden vor Ort keine Einwände gegen die Umlegung der Trasse. Alle betroffenen Landwirte seien bereits vorstellig geworden und letzte Unstimmigkeiten hätten aus dem Weg geräumt werden können, informierte Bürgermeister von den Driesch. Nach der Planfeststellung bestehe jedoch noch einen weiteren Monat die Chance, letzte Einwände vorzubringen.

Anbindung an die Autobahn

Anschließend gehe die L 223n in ein weiteres Ausbauprogramm. Dabei handele es sich um ein eigenes Verfahren, das fair und offen prüfe, wann und wie die Straße letztendlich umgesetzt werde. Die Kosten betragen 3,1 Millionen Euro, das Land stellt für NRW insgesamt 55 Millionen Euro zur Verfügung. „Da die Landmittel für den Straßenbau enorm gekürzt worden sind, werden wir immer Finanzierungsprobleme haben. Darum freut es mich umso mehr, dass wir nach dem sehr konstruktiven, engagierten und lösungsorientierten Dialog vor Ort nun einen wesentlichen Schritt erreicht haben: Die Landstraße wird in jedem Fall umgesetzt”, so Voigt-Küppers. Das sei schon ein Meilenstein, fügte der Minister hinzu.

Als kurzfristige Sofortmaßnahme wird an dem Unfallschwerpunkt Duffesheiderweg eine Ampelanlage installiert. Langfristig wird es dort einen Kreisverkehr geben. „Mit dem Umbau der Landstraße ergeben sich für die Stadt Herzogenrath infrastrukturelle Vorteile”, freut sich auch Bürgermeister von den Driesch. Zu nennen sei hier besonders die Anbindung an das Autobahnnetz Aachener Kreuz.
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