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Kulturprogramm in Baesweiler: „Kultur nach 8“

Von: mas
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Pointen für alle Lebenslagen: Kabarettist Stephan Bauer hatte beim Auftritt in der Burg Baesweiler viele Lacher auf seiner Seite. Er ist der Pionier der Veranstaltungsreihe „Kultur nach 8“: Jürgen Beckers. Er ist Stammgast bei der Veranstaltungsreihe „Kultur nach 8“: Frank Küster aus Düsseldorf. Als Selbstbezeichnung gibt sich Anka Zink gerne den Titel „Rheinischer Satansbraten”. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. „El Classico“, der Klassiker, geht in die 12. Runde. Die Veranstaltungsreihe „Kultur nach 8“, ist das Aushängeschild des Kulturprogramms in Baesweiler. Im Fachausschuss wurden nun die Weichen gestellt, das 2017-Programm auf den Weg zu bringen.

„Wir haben auch viele Anregungen der Besucher berücksichtigt“, leitete Bürgermeister Willi Linkens die Vorstellung des neuen Programms ein. Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen. Die Einzelkarte kostet weiterhin 10 Euro, der Abo-Preis bleibt mit 99 Euro für 12 Veranstaltungen konstant.

Frank Küster eröffnet mit seinem Burgorchester am 12. Januar die Reihe. Am 2. Februar folgt Christoph Brüske mit seinem neuen Programm „Generation Gaga“. „Vor der Ehe wollt ich ewig leben“, lautet der Titel des Programms von Stephan Bauer. Er tritt am 2. März in der Alten Scheune des Kulturzentrums Burg Baesweiler auf. Jürgen Beckers, Pionier der Veranstaltungsreihe, macht am 6. April mit seinem Frühlingsspecial darauf aufmerksam, dass die warmen Zeiten wieder anbrechen.

Nicht zum ersten Mal steht auch Anka Zink – sie kommt am 4. Mai nach Baesweiler – auf der Burg-Bühne. „Wo pin ich. Comedy 4.0“ ist der zweite Wurf von Anka Zink zum Thema Mensch und moderne Medien. Am 1. Juni folgt mit Barbara Ruscher die nächste Komödiantin. Was es mit „Ekstase ist nur eine Phase“ auf sich hat wird die scharfsinnige Kabarett-Lady ausladend erklären.

In die zweite Jahreshälfte geht die Reihe mit René Steinberg. „Irres ist menschlich“, betitelt er sein neues Werk, das als „mutig, tiefgehend und puppenlustig“ bezeichnet wird. Am 3. August stellt Serhat Dogan sein Programm „Danke Deutschland – ein Türke zwischen Kebap und Käsekuchen“ vor. Willi Linkens: „Wir hoffen, dass wir mit dieser Veranstaltung auch mehr Besucher mit Migrationshintergrund erreichen.“

Ein neues Gesicht wird am 5. Oktober auf der Bühne stehen. „Generation Teenietus – Pfeifen ohne Ende“ wird von Matthias Jung präsentiert. Jung ist studierter Diplom-Pädagoge und gilt – so sieht man es bei der Stadt Baesweiler – als der lustigste Jugendexperte Deutschlands. Eine Vorpremiere ist für den 9. November 2017 vorgesehen.

Hastenraths Will kommt an dem Abend mit seinem neuen Programm vorbei. Realsatire wie sie realer kaum sein könnte, befinden die Veranstalter. Zum Abschluss des Kultur-nach-8-Jahres wird noch mal ein Neuling auf die Bühne geholt. Jens Neutag kommt am 7. Dezember nach Baesweiler. Der Debütant feilt noch am Titel seines Programms, gilt aber schon als Multitalent.

Um die Aufnahme eines Karagöz-Schattenspieltheaters ins städtische Kulturprogramm bemüht sich Baesweilers Verwaltung. Baesweilers Integrationsrat hatte sich für diese Veranstaltung stark gemacht. Hinter dem Theater steht als „Macher“ Ali Köken, ein türkischer Theater-, Karagöz- und Hacivat-Meister und Dichter. Der mit vielen Preisen ausgestattete Lyriker wohnt in Grevenbroich.

Die Kosten für eine Aufführung betragen etwa 500 Euro. Grundsätzlich ist die Bereitschaft da, das Theater nach Baesweiler zu holen, verdeutlichte Kulturamtsleiter Wolfgang Ohler. Die Entscheidung ist aber von der Städteregion (Amt für Kinder- Jugend und Familienberatung) zu übernehmen. Der Ausschuss verständigte sich darauf, dieses weitere Angebot für Kinder und Jugendliche über die Städteregion Aachen zu beantragen.

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