Kreisel soll Unfallschwerpunkt in Würselen entschärfen

Von: ehg
Letzte Aktualisierung:
6315827.jpg
Bereits seit 2005 als Unfallhäufungsstelle eingestuft: Die Kreuzung Neuhauser Straße/Klosterstraße soll schon bald durch einen Kreisverkehr entschärft werden. Foto: Georg Pinzek

Würselen. Seit 2005 wird die Kreuzung Neuhauser Straße/Klosterstraße bekanntlich bei der Unfallkommission als Brennpunkt geführt. In der Sitzung vom 16. Juli hatte die Kommission für das Jahr 2012 sechs Unfälle mit leicht verletzten Personen laut Angabe der Polizei registriert. Kurzfristig umgesetzte Maßnahmen brachten jedoch nicht den ersehnten Erfolg, so dass im Rahmen der Unfallkommission die Errichtung eines (ovalen) Kreisverkehrs beschlossen wurde.

Dieser Meinung schloss sich die Verwaltung an und legte dem Ausschuss für Stadtentwicklung eine vom Ingenieurbüro Klee in Aachen ausgearbeitete Planung vor. Johannes Klee führte in der Sitzung die Unfälle vor allem darauf zurück, dass von vielen Verkehrsteilnehmern aus Richtung Aachener Straße die Vorfahrt der Neuhauser Straße missachtet werde.

Dass der Brennpunkt entschärft und eine höhere Verkehrssicherheit hergestellt werden soll, darüber war der SPD-Fraktionsvorsitzende, Christoph Küppers, heilfroh. Er sorgte sich jedoch, dass die Belastung dieses Knoten weiter zunehmen könne. Sein „Gegenüber“ gab unterdessen zu bedenken, dass die meisten Unfälle sich dort nachts ereignet hätten. Den Bürgern sei deshalb nicht aufgefallen, dass es sich um einen Brennpunkt handele. Da er – wie der gesamte Ausschuss – die Planung erstmalig zu Gesicht bekommen habe, hielt er es für angebracht, dass die Fraktionen sich vor der Beschlussfassung über die Anlage diesen Kreisels ausgiebig unterhielten.

Er konnte sich vorstellen, dass es auch noch andere Lösungsmöglichkeiten gebe. Dass etwas für die Behinderten und die Kinder getan werden müsse, schloss er vorab nicht aus. Martin Dubois (UWG) deckte einen Knackpunkt auf, was die Anbindung der Pricketer Straße, die nicht in den Kreisel eingebunden werden kann, anbetrifft. Ihr Fraktionsvorsitzender Theo Scherberich sprach weitere Unwägbarkeiten an und ging mit dem CDU-Sprecher konform, genauso wie die übrigen Fraktionen.

Dass die Errichtung des Kreisels derzeit daran scheitere, dass die erforderlichen 150.000 Euro nicht bereit gestellt werden könnten, dem widersprach Fachbereichsleiterin Annette Hunscheidt. Es stünden noch Mittel in einem anderen Topf zur Verfügung. Ein Antrag beim Kämmerer sei gestellt.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert