Alsdorf - Konzert von Studierenden der Meisterklassen

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Konzert von Studierenden der Meisterklassen

Von: eli
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Violinen-Solo: Anton Govorun präsentierte die „Sonate für Violine solo” von E. Ysaye. Foto: Zander

Alsdorf. Sie sind jung, talentiert und der Stolz der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Aachen: Die Studierenden der Meisterklassen, die viele Preise gewonnen haben. Einige von ihnen jüngst beim Musikwettbewerb in Aachen in der Sparte Kammermusik.

Unter diesem Motto stand auch das Konzert, das die Studierenden im Energeticon gaben.

Professor Herbert Görtz präsentierte voller Begeisterung seine Schüler. Darunter Martin Friese, Koray Berat Sari, Mateusz Gaik und Mark Jensen-Samama, die in einem Gitarrenquartett auftraten. Gerade einmal im zweiten Semester präsentierten sie gekonnt Tänze aus Terpsichore vom deutschen Barockkomponisten Michael Praetorius.

Es ist eine Komposition, die von der argentinischen Volklore und dem Tango ausgeht, und in der Präsentation der Studierenden nahezu höfisch klingt. Bei „Grises y Soles” von Maximo D. Pujol können die Musiker etwas temperamentvoller sein, nutzen das Instrument in seiner vollkommenenen Ganzheit, zupfen, streichen und trommeln auf dem Hohlraum.

Einen besonderen Ohrenschmaus bot der erste Preisträger des Kammermusikwettbewerbes Anton Govorun den Zuhörern, den Herbert Görtz als einen der „Spitzenstudenten in Aachen” vorstellte. Die gefürchtete „Sonate für Violine solo” von Eugène Ysaye spielte der Student so gekonnt, dass im Energeticon der Eindruck entstand, mehrere Streicher stünden auf der Bühne.

An diesem Abend folgte ein Highlight dem anderen. Ob Tamara Serikova mit „Fantasie für Klavier op. 14” von Karol Szymanowski oder Alexander Dimchevski mit einem schweren Violinensolo des ukrainischen Komponisten Nathan Milstein - alle Musiker präsentierten sich würdig und außer Konkurrenz. So auch Julia Ocheretyana, Kana Shirao und Alina Novik, ebenfalls erste Preisträger des Kammermusikwettbewerbes. Sie spielten ein Trio für Flöte, Violoncello und Klavier ein Stück des deutschen Komponisten Carl Maria von Weber, bekannt durch seine Oper „Der Freischütz”.

Gefühlt viel zu schnell war das Konzert vorbei, bei dem die Zuschauer die Musiker nicht ohne eine Zugabe gehen ließen.
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