Kohlscheids Rover auf Schnitzeljagd durch Deutschland

Letzte Aktualisierung:
6111478.jpg
Unterwegs quer durch Deutschland: die Rover-Runde des Stammes Kohlscheid 1 der Pfadfinderschaft St. Georg.

Herzogenrath. Die Rover-Runde des Stammes Kohlscheid 1 aus Herzogenrath hat erlebnisreiche Tage hinter sich. Um zum bundesweiten Treffen der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) „rover.DE 2013“ nach Nürnberg zu gelangen, wurden die 19 Jugendlichen auf eine Schnitzeljagd quer durch Deutschland geschickt.

Nach dem Start am Kohlscheider Bahnhof waren die Rover vier Tage in den Nahverkehrszügen der Deutschen Bahn unterwegs. Während der Reise mussten sie Aufgaben lösen, die bis zum Start geheim waren. Dazu machten die Jugendlichen unter anderem in Stuttgart Halt.

Am ersten Tag reisten die Rover nach Duisburg. Drei Stunden waren die 19 jungen Leute unterwegs. Genügend Zeit, um während der Bahnfahrt Karten zu spielen, zu rätseln und sich mit den Mitreisenden zu unterhalten.

Das Unterwegssein ist ein wichtiger Teil des Pfadfindens, daher mussten sich die Rover selbst um Fahrtroute, Schlafplatz und Verpflegung kümmern. Ausgestattet waren die Teilnehmer lediglich mit ihrem Rucksack und einem Quer-durchs-Land-Ticket, das es ihnen erlaubte, deutschlandweit jeden beliebigen Regionalzug der Deutschen Bahn zu nutzen.

„Für die Rover war nicht nur wichtig, dass die Gruppe zusammen reisen konnte, sie mussten auch flexibel unterwegs sein, um die gestellten Aufgaben zu lösen“, erklärt Anatol Scholz, Leiter Produkt- und Fahrgastmarketing der DB Regio AG. „Das hat mit unserem Nahverkehrsangebot sehr gut funktioniert.“ Während der gesamten Reise hat die Runde knapp 1600 Kilometer zurückgelegt, 20 Regionalzüge genutzt und sieben Orte besucht, darunter Düsseldorf, Stuttgart und Schwangau im Allgäu.

„Eine solche spannende Reise selbst zu organisieren, stärkt das Selbstvertrauen unglaublich“, erläutert eine der zwei Leiterinnen. „Das Teamwork war super und ein ganz starkes Gemeinschaftsgefühl war zu spüren.“ Zusammenarbeit war vor allem bei den Herausforderungen gefragt, von denen die Gruppe vor der Reise noch nichts ahnte.

Schwierigste Challenge der Heimatstadter Runde war es, bei diesen sommerlichen Temperaturen einen Schneeengel zu formen. Zudem konnten die Teilnehmer zwei besondere Dinge gemeinsam erleben: In Duisburg wurde die Gruppe durch die Hüttenwerke Krupp-Mannesmann, ein Stahlwerk, geführt.

In Schwangau haben sie mit einer Hamburger Roverrunde Pompfball, eine Art Hockey, gespielt und dort das Schloss Neuschwanstein besichtigt. Müde, aber überglücklich kamen die Rover schließlich am Montag wieder zu Hause an.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert