Kohlscheider Jungs als jeckes Dreigestirn

Von: fs
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Scheeter Alaaf! Eingerahmt von den AKK-Chefs Willi Hippeli (r.) und Ralf Oschmann proklamierte Bürgermeister Christoph von den Driesch das neue Kohlscheider Dreigestirn. Foto: Wolfgang Sevenich

Herzogenrath. Proppenvoll war die große Aula der Erich-Kästner-Schule, die Verantwortlichen des Ausschusses Kohlscheider Karnevall hatten sich schon im Vorfeld über ein ausverkauftes Haus gefreut. Denn die Proklamation des neuen Dreigstirns wollte sich niemand entgehen lassen.

Auch der Ausschuss Herzogenrather Karneval war mit seinem Prinzenpaar anwesend, um sich ein Bild vom Kohlscheider Trio zu machen. So wurde die Thronbesteigung von Prinz Lars I. (Niessen), Jungfrau Rafaela (Ralf Schulze) und Bauer Manni (Schuld) zu einem ganz großen Ereignis.

Doch zunächst galt es nach der Begrüßung durch den AKK-Chef Willi Hippeli, das bisherige Prinzenpaar Gerhard I. und Silvia mit viel Applaus zu verabschieden und in die Reihe der Ex-Prinzen zu „übergeben”.

Frenetisch gefeiert

Dann war es endlich soweit: Die neuen Narrenherrscher zogen mit ihrem Anhang und vom begeisterten Publikum frenetisch gefeiert auf die Bühne. Dort erwartete sie Bürgermeister Christoph von den Driesch. Dieser stellte die drei „Jungs” in lustiger Reimform vor. Dabei war die Rede von „einem gestiefelten Kater, einem Bahnbeamten und einem Ferrari-Fan, die gemeinsam den humoristischen Hammer kreisen lassen”.

Ob es eigentlich für einen Stadtbediensteten auf dem Narrenthron zusätzlich freie Tage gebe? Diese Frage blieb offen, da werden Bürgermeister und Jungfrau sicherlich noch zu einer „gütlichen Einigung” finden.

Zu einem kräftigen und dreimaligen „Scheeter Alaaf” wurden dem Dreigestirn dann Zepter, Schlegel und Spiegel als äußeres Zeichen der Macht überreicht und lauthals schallte das Motto durch den Saal: „Wo wür sin, ist Party!” Derart in Karnevalsstimmung versetzt, hatten AKK-Präsident Willi Hippeli und Pate Joachim Nacken leichtes Spiel.

Sie führten durch ein schwungvolles Programm in einer langen Nacht. Für reichlich Kurzweil im Saal sorgten die Grenzlandtrompeter, der „lustige Jo”, „Dä Engelbäät”, die Kohlscheider Mafia mit ihren Stimmungsliedern und als Korps für wirklich alle Fälle die Kohlscheider „Vorwärts”-Truppe, sowie als „Hausband” Thomas Emundts. Zwischendurch sorgten die Tanzgarden der dem AKK angeschlossenen Vereine für Jubelstürme und Applaus. Ein Auftakt nach Maß - und nun ist im Ausschuss Kohlscheider Karneval die Vorfreude auf den Sitzungskarneval im Januar noch größer geworden.
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