Köln tritt im Freundschaftsspiel gegen Düsseldorf an

Von: Sigi Malinowski
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Das Bild zeigt den neuen Leiter der Stollenwerk-Elf, FC-Profi Umit Özal und Willi Breuer, der bis zur vergangenen Spielzeit Jugendleiter bei Alemannia Aachen war. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. FC-Fans gibt es in der hiesigen Gegend reichlich. Die Anhänger der Domstädter dürften durch das letzte Wochenende, das den Bundesligafußballern ein spielfreies bescherte, wohl auch noch ein bisschen „ausgehungerter” als sonst sein. Durch die Länderspielpause. Um möglichen „Entzugserscheinungen” zu begegnen, hat der JSV Baesweiler einen originellen Therapievorschlag parat.

Im Rahmen des Jubiläums „100 Jahre Fußball in Baesweiler” kommt es am heutigen Dienstag, 8. September (Anstoß 18 Uhr im Sportpark) zum freundschaftlichen Treffen der Kölner „Stollenwerk-Elf” gegen eine Vertretung von Fortuna Düsseldorf, gerade in die Zweite Liga aufgestiegen und hier und da bereits als „Geheimfavorit” gehandelt.

Erich Ribbeck hat vermittelt

Die Kontakte, um dieses Spiel zu organisieren, hatte der frühere DFB-Cheftrainer Erich Ribbeck hergestellt. Ribbeck hatte sich im Juli das Freundschaftsspiel Alemannia Aachen gegen Hearts of Midlothian angesehen. Namensgeber der Stollenwerk-Elf, die auf Initiative von FC-Präsident Wolfgang Overath gegründet wurde, ist übrigens der frühere Spieler und Trainer Georg Stollenwerk.

Die FC-Mannschaft wird sich, das berichtete der Präsident selbst, aus Profis des 1. FC Köln und talentierten Nachwuchsspielern aus dem „Unterbau” der Profis (U23, U19, U17) zusammensetzen.

So darf unter anderem damit gerechnet, dass FC-Cheftrainer Zvonomir Soldo nach der Pleite beim HSV auch einige seiner Profis in die Stollenwerk-Elf abgibt, um ihnen die notwendige Spielpraxis zu erhalten. Oder um ihnen eine „Extra-Übungseinheit” zu verabreichen!? Dazu mögen aus dem FC-Aufgebot jene Spieler im Sportpark mit ihrem Einsatz rechnen, die in der Bundesliga nur kurz zum Einsatz kamen oder gerade Verletzungen überstanden.

Stefan Engels, früherer Nationalspieler des FC und heutiger Jugendkoordinator rechnet übrigens mit dem Besuch von Georg Stollenwerk in Baesweiler.

Fortuna will dagegen halten

In einem ersten Testspiel siegte das neue FC-Team, das vom Bundesligaprofi mit Özat und von Willi Breuer geleitet wird, bei der SpVg Porz mit 10:0 Toren und setzte dabei nicht weniger als 11 FC-Profis ein.

In der Startelf standen in Porz neben Marvin Matip, Wilfried Sanou, Adil Chihi, Manasseh Ishiaku, Daniel Brosinki und Taner Yalcin auch Neuzugang Christopher Schorsch (von Real Madrid) sowie die beiden U-17 Europameister des FC Reinhold Yabo und Bienvenue Basala-Mazana.

Wolf Werner, einst verantwortlicher Mann auf der Bank des Bundesligisten Borussia Mönchengladbach und jetzt Fortuna-Sportdirektor, hat durchblicken lassen, dass man sich vom FC keine Lehrstunde verabreichen lassen möchte. Deshalb werde man mit einem „angemessenen Aufgebot” aus der Landeshauptstadt Paroli bieten.

Der Eintritt

Karten für dieses Spiel sind noch zum Preis von 7 Euro (Tribüne), 5 Euro Vollzahler und 3 Euro Teilzahler im Vereinsheim am Sportpark, Lotto-Toto Gerhards, In der Schaf, Pub „Gut Driesch”, Easingtonstraße sowie im TUI-Reisecenter, Herzogenrath, Dammstraße 6, erhältlich.
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