Herzogenrath - Kleine Schauspieler waren ganz groß

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Kleine Schauspieler waren ganz groß

Von: Rebecca Kiljan
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Muntere Geißlein: Quirlig tan
Muntere Geißlein: Quirlig tanzen die kleinen Schauspieler über die Bühne, sehr zur Freude ihrer Eltern und Großeltern. Foto: Rebecca Kiljan

Herzogenrath. Viele Eltern, Betreuer und Großeltern hatten sich zur Aufführung des Theaterstücks „Der böse Wolf und die sieben Geißlein” in der Gemeinschaftsgrundschule Kohlscheid Mitte zusammengefunden. „Das Lampenfieber am Vorabend war groß”, gestand ein Vater aus dem Publikum.

Die Inszenierung wurde im Rahmen der dreiwöchigen Ferienbetreuung geschaffen, die dreigeteilt war. Jede Woche befasste sich mit einem anderen Themenblock. Resultat der zweiten Woche war das Theaterstück, das die Sieben- bis Zehnjährigen nun stolz präsentierten. Nur eine Woche hatten die Mädchen und Jungen Zeit, ihre Kostüme zu entwerfen, die Kulissen zu bauen und das Stück zu proben.

Hilfreiche Unterstützung bekamen sie von Daria Jalal, der sie tags zuvor durch das Theater K in der Bastei geführt hatte. Ihm präsentierten die kleinen Schauspieler vorab das Märchen und erhielten sowohl Lob, als auch Verbesserungsvorschläge. Cathie Küsters, die mit Fr. Friedrich für die Inszenierung des Stücks verantwortlich war, lobte: „Wir haben ganz viel gelernt!” Mit einigen freundlichen Worten begrüßte Fr. Friedrich das Publikum, das gespannt auf ihre Kleinsten wartete.

Das liebevoll gestaltete Bühnenbild reichte von bemalten Rückwänden bis zu einem kleinen Brunnen und zeugte von viel Phantasie und Mühe. Als die Jungschauspieler auf der Bühne waren, sah man ihnen den Spaß an der Sache deutlich an - und wurde von Charme der eifrigen Akteure in den Bann gezogen.

Man konnte gespannt beobachten, wie die sieben Geißlein alleine zu Hause blieben und von dem bösen Wolf bedroht wurden. Die Geschichte nahm seinen Lauf und wurde kreativ umgesetzt, denn das überlebende Geißlein versteckte sich in der Wanduhr, die auf einem Spannbetttuch gemalt an der Wand hing. Doch alles wandte sich zum Guten, denn Muttergeiß befreite ihre Kinder aus dem Bauch des Wolfes, und alle tanzten um den Brunnen herum.

Am Ende erhielten die Jungen und Mädchen anhaltenden Applaus, was wahrscheinlich auch daran lag, dass sie es in so kurzer Zeit geschafft haben das Stück auswendig zu lernen und ohne Versprecher durch die Inszenierung kamen. Mit den Worten „Ich fand es schön, dass es so ein großes Publikum war!”, beendete der böse Wolf alias Klemens Wasser die wunderbare Aufführung.
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