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Kita Heidegarten in Bardenberg ist jetzt ein „Familienzentrum”

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Es ist geschafft: die Leiterin der Einrichtung, Christine Schmid, und der Erste Beigeordnete der Stadt Würselen, Werner Birmanns, mit der Zertifizierungsurkunde vor dem neuen Familienzentrum NRW Heidegarten. Foto: psw

Würselen. Die bisherige Kindertagesstätte Heidegarten in Bardenberg wurde zu einem „Familienzentrum” weiterentwickelt und jetzt zertifiziert. Erster Beigeordneter Werner Birmanns waren Freude, Stolz und auch Erleichterung anzusehen, als er der Leiterin der Einrichtung, Christine Schmid, die dazugehörige Urkunde vor Augen offizieller Vertreter, aber auch der Kooperationspartner der Einrichtung aushändigte.

Die Landesregierung hatte sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahre 2012 jährlich gestaffelt bis zu 3000 Tageseinrichtungen für Kinder, das sind rund 30 Prozent aller Kindertagesstätten in Nordrhein-Westfalen, zu Familienzentren weiterzuentwickeln. Bis zur Endstufe im Jahre 2012 sind Würselen insgesamt sieben Familienzentren zugeteilt worden; in der Pilotphase 2006/2007 startete das Evangelische Familienzentrum an der Grevenberger Straße und wurde entsprechend zertifiziert. Nun folgte im Jahre 2007/2008 das Familienzentrum Heidegarten und erlangte damit diese wichtige und herausragende Anerkennung.

Wie viel Arbeit in diese Zertifizierung einfloss, darauf machte die städtische Fachberaterin Heide Schaar aufmerksam, die das Verfahren Revue passieren ließ. Auch wies sie auf die vielen Kooperationspartner hin, ohne die das Familienzentrum so seine Arbeit hätte nie aufnehmen können. Der städtische Dank an diese war daher auch sehr groß.

In Familienzentren sollen kinder- und familienausgerichtete Leistungen sozialraumorientiert gebündelt werden, um über die Kindertageseinrichtungen ein umfassendes Angebot „aus einer Hand” anzubieten. Dabei werden alle Kontakte zu den Familien genutzt, die die Mitarbeiterinnen der Kindertagesstätten durch ihre tagtägliche Arbeit mit den Kindern haben. Eine Schwellenangst besteht deswegen bei den Familien normalerweise nicht. Die ausgewählten Einrichtungen erhalten eine zusätzliche jährliche Förderung von 12.000 Euro und werden zugleich zur Zertifizierung des Gütesiegels „Familienzentrum NRW” zugelassen.

Eine Menge Arbeit investiert

Um die Zertifizierung erhalten zu können, hatten Christine Schmid und ihr achtköpfiges Team eine Menge Arbeit investiert. Diese war letztendlich so überzeugend, dass die Zertifizierungsurkunde jetzt überdeutlich im Eingangsbereich der Einrichtung diese entsprechend ausweist. Aber auf den Lorbeeren dürfen sich Team und Stadt nicht, muss die Zertifizierung doch nach vier Jahren erneuert werden. Aber zunächst gab die Zertifizierung doch Anlass genug zur Freude.

Christine Schmid sah die Zertifizierung auch als eine „tolle Möglichkeit, die zuvor nicht erahnt wurde, viele weitere Türen zu öffnen. Wir stehen an einem Anfang von allem”.
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