Alsdorf - Kita Annapark hat jetzt viel Platz für die Knirpse

Kita Annapark hat jetzt viel Platz für die Knirpse

Von: Stefan Schaum
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Hier können sie spielen: 20 U
Hier können sie spielen: 20 U3-Kinder tummeln sich ab Januar im ausgebauten Familienzentrum Annapark. Foto: Stefan Schaum

Alsdorf. Die Teppiche sind ausgerollt, die Spielboxen gefüllt, Bettchen und Wickeltische stehen ebenfalls bereit: Jetzt können die Knirpse kommen. Ab Januar wird es 20 Plätze für unter Dreijährige im städtischen Familienzentrum Annapark geben. Der moderne Anbau fügt sich optisch nahtlos in das futuristisch anmutende Äußere des Gebäudes ein.

„Das hier ist ja fast schon der Beginn eines eigenen Campus”, bemerkte Bürgermeister Alfred Sonders scherzhaft zur Eröffnung. Schließlich liege die vor neun Jahren gestartete Kita gleich neben der neuen Grundschule und dem geplanten Neubau von Gymnasium und Grundschule. Für die Jüngsten in dieser Bildungslandschaft hatte die Gemeinnützige Siedlungsgesellschaft (GSG) seit Mai den Weg bereitet. Als Planer und Investor hatte sie für den Anbau 1,16 Millionen Euro in die Hand genommen, mit 320.000 Euro hatte der Landschaftsverband den Bau bezuschusst.

Entstanden sind auf rund 460 Quadratmetern moderne, helle Räume, deren Fenster sich in Bodennähe befinden - auf Sichthöhe der Kinder. An die zwei neuen Gruppenräume grenzen jeweils ein Spiel- und ein Schlafraum mit separatem Sanitärbereich. „Das ist die beste Ausstattung, die wir für unsere Kinder bekommen konnten”, lobte Heinrich Plum als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der GSG. Auch ein eigenes Außengelände haben die Zwerge in der Kita, die bislang 70 Kinder in drei Gruppen hat. Acht zusätzliche Kräfte stehen ab Januar für die Betreuung im Familienzentrum bereit.

Für die Kleinen war die Bauzeit vor allem ein einziges Spektakel. „Sie standen immer am Fenster und haben sich vor lauter Neugier die Nasen platt gedrückt”, sagte Kita-Leiterin Birgit Bahnen. Bei der Eröffnung haben die Kinder sich auch ins Zeug gelegt und für die vielen Besucher aus Verwaltung und Politik kräftig gesungen.

Dass die Stadt in Sachen U3-Betreuung glänzend dastehe, betonte der Bürgermeister gern. „Mit den 20 neuen Plätzen erreichen wir schon jetzt eine Versorgungsquote von 23 Prozent”. Und im kommenden Jahr sollen im Familienzentrum weitere 20 U3-Plätze eingerichtet werden, blickte Sonders voraus.
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