Kirfel: „Alsdorf wieder zum Mittelzentrum machen”

Von: Karl Stüber
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Drei vorm Obst- und Gemüsestand in Ofden: (v.l.) Frisches und Unbelastetes wollen Alsdorfs CDU-Vorsitzender Bernd Mortimer und Bundestagsabgeordneter Helmut Brandt ins Rathaus bringen. Das von der Union kredenzte Produkt heißt Bernd Kirfel, Bürgermeisterkandidat. Foto: Stüber

Alsdorf. Aus gutem Grund stellt Bernd Kirfel, Bürgermeisterkandidat der CDU Alsdorf, seine Arbeitsschwerpunkte und Visionen in Ofden vor. Der Mann hat dort bereits in Sachen Kanalsanierung schwer gebaggert, wie er berichtet.

Auf sein Betreiben hin seien zuvor zerstrittene Vertreter der Stadt und der Bürgerinitiative wieder an einen Tisch gekommen. Alsdorfs CDU-Vorsitzender Bernd Mortimer legt nach.

Auf Initiative der CDU sei zurückzuführen, dass nun in der Tat die Entwässerungssatzung bürgerfreundlich überarbeitet wird. Das so genannte „Hutprofil” beim Hausanschluss - der Stein des Anstoßes, da besonders teuer - soll dem öffentlichen Netz zugeordnet werden, um die Kosten von der Allgemeinheit tragen zu lassen.

Der Werksausschuss werde das im Juni bewerkstelligen. Bundestagsabgeordneter Helmut Brandt sagt, dass Kandidat Kirfel die beste Antwort auf die Herausforderungen darstellt, die das Bürgermeisteramt mit sich bringt.

Hätte man die Stelle offiziell ausgeschrieben, passe Kirfel am besten ins Profil: Jurist, auf Grund seiner Erfahrungen im politischen und wirtschaftlichen Bereich versiert im Umgang mit Menschen und bei der Lösung von Problemen, mit 49 Jahren dazu geeignet, mehr als nur eine Wahlperiode Bürgermeister zu sein, in Alsdorf lebend und anderes mehr. Brandt - das Ohr nah am Wahlvolk - will ausgemacht haben, dass „sich die Stimmung zugunsten von Kirfel entwickelt”.

„Ich will der erste Dienstleister dieser Stadt sein”, tritt Kirfel als Anwalt der Alsdorfer auf. Als Bürgermeister legt er Wert auf Unabhängigkeit. Er kenne die Alsdorfer Verwaltung sehr gut, gehe aber nicht aus ihr hervor und sei deshalb niemandem dort verpflichtet.

Die Zusammenarbeit im Rathaus sieht er als „ausbaufähig” an. „Kommunikationsdefizite haben aber noch nie zum Erfolg eines Projektes beigetragen”, will er das schnell ändern und den Dienstleistunggedanken als oberste Priorität ausgeben.

Als absolute Chefsache sieht er die Stärkung von Wirtschaft, Handwerk und Dienstleistungsbereich an. Das gelte ausdrücklich auch für vorhandene Firmen.

Zeitgemäße Schulgebäude und zukunftsorientierte pädagogische Konzepte, wie etwa beim Gymnasium, seien für die Bildung der Kinder dringend geboten.

Attraktivitätssteigerung zentraler Bereiche und neue Wohnungen will er befördern. „Als Bürgermeister werde ich alles daran setzen, dass sich die Stadt in einem attraktiven Erscheinungsbild präsentiert”, sagt er.

In Kooperation mit Wohlfahrtsverbänden will er flexible Kinderbetreuung fördern. Kirfel setzt auf Senioren, die sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten an der Gestaltung des Lebens in Alsdorf beteiligen.

Er denkt an die Gründung einer Bürgerstiftung, um speziell die Jugendarbeit der Vereine durch Projekte und Aktionen zu unterstützten. Besondere Aufmerksamkeit will er der Ordnungspartnerschaft zwischen Stadt und Polizei zuteil werden lassen.

Im Rahmen eines Kassensturzes plant Kirfel, alle Haushaltsposten inklusive freiwilliger Leistungen zu hinterfragen. Kostenbewusstsein und Bürgernähe würden sich einander nicht ausschließen.

„Alsdorf war früher das natürliche Mittelzentrum der Nordkreisstädte. Was ehemals selbstverständlich war und der geografischen Lage im übrigen ohnehin entspricht, da will ich mittelfristig wieder hin”, nennt Kirfel als strategisches Ziel.
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