Kinder und Jugendliche aus dem Treff „Alte Dorfschule“ zeigen ihr Können

Von: Karl Stüber
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Gesang und Tanz: Was wird eigentlich im Bereich offene Jugendarbeit in Alsdorf gemacht? Kinder und Jugendliche aus dem Treff „Alte Dorfschule“ in Ofden zeigten, was sie sich unter fachkundiger Anleitung erarbeitet haben. Foto: Karl Stüber
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Gesang und Tanz: Was wird eigentlich im Bereich offene Jugendarbeit in Alsdorf gemacht? Kinder und Jugendliche aus dem Treff „Alte Dorfschule“ in Ofden zeigten, was sie sich unter fachkundiger Anleitung erarbeitet haben. Foto: Karl Stüber

Alsdorf. Tanzende und singende Kinder und Jugendliche im Sitzungssaal des Alsdorfer Rathauses, viele erwachsene Begleiter auf den Zuhörer- und Zuschauerrängen sowie staunende Kommunalpolitiker und sachkundige Bürger auf den Fraktionsbänken.

Das sollte dem Stadtrat Alsdorf als Orientierung für eine Form der besseren Bürgerbeteiligung dienen. Oft tagen das Stadtparlament und seine Fachausschüsse zwar formal öffentlich, aber kaum ein Bürger findet den Weg in den Ratssaal. Spröde Bürokratie und gestanzte Stellungnahmen aus Reihen der Mandatsträger locken Bürger am Abend kaum ins Rathaus. Ja, zugegeben: Über allem schweben Gesetze und Vorschriften, die eingehalten werden wollen. Das wirkt abschreckend. Gelebte Bürgerbeteiligung könnte aber auch bedeuten, je nach Thema Bürgern Raum zu bieten für ihre Belange, für ihre Themen, nicht nur in Fragestunden. Das wurde jetzt im Jugendhilfeausschuss deutlich. Erfrischend anders setzten Einwohner Alsdorfs den akzentuierten Schlusspunkt der Sitzung.

Leider nicht so bekannt

Jugendpfleger Günter Thimm sprach einleitend und bewusst leicht untertreibend von einem „lebendigen Verwendungsnachweis“. Es geht um den Einsatz diverser Zuschüsse zum Beispiel vom Land und von der Städteregion Aachen, wie Dezernent Stefan Spalter erklärte, der während der Vorführung „Asyl“ auf den Presseplätzen fand. Gut angelegtes Geld! Für die anschließend gebotenen Tanz-Darbietungen und Musikeinlagen steht die städtische Jugendeinrichtung „Alte Dorfschule“, Dorfstraße 77, in Ofden, die – wie Recherchen des Jugendamtes unter Jugendlichen ergab – in Reihen dieser Klientel leider oft nicht bekannt ist.

Das, was da unter anderem Dagmar Schäfer, Katharina Jaspers und Rüdiger Witte mit Hilfe von engagierten Musikern und Hip-Hop-Könnern mit Kindern und Jugendlichen auf die Beine gestellt haben, machte einfach Spaß und gute Laune.

Außerdem wird auf diese Weise das Selbstbewusstsein junger Leute und das Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit gefördert. Sie erleben durch positive Bestätigung, dass sich Leistung und Zielstrebigkeit lohnen und Spaß machen (können). Wochen, ja Monate hatten die Heranwachsenden für ihren Auftritt geübt und geschwitzt. Den Beifall hatten sie sich redlich verdient. Weiter so!

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