KG Rot-Weiße Funken: In Begga steh‘n viele Jecken parat

Von: mas
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Jetzt wird vorgebeugt: Der „große“ Prinz Kuddel verneigt sich vor der kleinen Geilenkirchener Märchenprinzessin Jule, die natürlich einen Orden für die Beggendorfer Tollität mitgebracht hatte. Foto: Sigi Malinowski

Aachen. Solch ein Bild hatte Symbolkraft: Als sich der große Beggendorfer Prinz Kurt (Puschmann) vor dem kleinen Geilenkirchener Märchenprinzenpaar Jule und Nils auf die Knie begab, verbeugte sich der Gastgeber innerlich auch vor allen Jecken, die ihm, seiner Prinzessin Helga und der KG Rot-Weiße Funken Beggas die Aufwartung gemacht hatten.

Ob Geilenkirchener, Würmer Wenk, Schörjer aus der Nachbarschaft oder Ehrengarde aus Baesweiler: Alle auftretenden Gesellschaften sorgten mit ihren Beiträgen für einen ausdrucksstarken Beggendorfer Fastelovvend. So durften sich schon früh am Abend Beggas Präsident Marcus Noculak, sein Vize Bernd Thelen und Vorständler Guido Franken genüßlich zurücklehnen und dem Treiben seinen Weg lassen. Drei Tage lang hatten die „Altstädter“ in ihrer Mehrzweckhalle gefeiert und dabei eine allerfeinste Visitenkarte abgegeben.

Los ging es mit dem Prinzen-, Garde- und Freundschaftstreffen, zu dem sich die Gesellschaften die Klinke gegenseitig in die Hand drückten. Da flogen beispielsweise die Geilenkirchener mit ihrem Präsidenten „Frami“ Jansen und einem Riesenaufgebot herein, ließen die „Puppen“ in Form ihres brillanten Ensembles „Quick ‚n‘ easy“ auf der Bühne tanzen, so dass sogar das Personal hinter der Theke der Mehrzweckhalle mal fünf Minuten auf Getränkezapfen verzichtete und sich von dem Sound und den Darbietungen mitreißen ließ.

Das galt natürlich auch für die von Tanztrainer Pascal Krohn brillant eingestellten Showtänzer der Schörjer, die in Gemeinschaft mit der Ehrengarde und Chef Erich Theil auf die Bühne stürmten. Auch die weiteren Gäste – unter anderem aus Siersdorf, Raeren, Merkstein, Setterich, Loverich, Münsterbusch und Herzogenrath – steuerten kräftig dazu bei, dass Beggendorf einen Abend lang kochte.

Die Fortsetzung folgte 24 Stunden später bei der Galasitzung. Auch hier stellten sich die Hausherren und –damen und der jecke Nachwuchs auf den karnevalistischen Prüfstand und überzeugten mit einer Sitzung, die den Namen „Gala“ verdient hatte. Büttenredner wie „Manta Manni“ (Ralf Steinbusch) oder „Et Chantalle“ (Manfred Dreschers) und Oidtweilers „Letzter Knecht“ (Bernd Kockerols) glänzten, das Männerballett verwöhnte die Gäste ebenso wie die Aktivengarde.

Das Tanzmariechen Diandra (Schneider) zeigte hohe Professionalität und unter anderen Juppi Spiertz („Roberto Blanco“) sowie die Tanzgruppe Hoppe Krötsch bewiesen recht eindrucksvoll, dass Beggendorf richtig prima „fiiere“ kann.

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