alemannia logo frei Teaser Freisteller

Kerkrader setzen auf Spaß und Geselligkeit

Von: Markus Bienwald
Letzte Aktualisierung:
5439958.jpg
Buntes Treiben: Der gesamte Markt mitten in Kerkrade verwandelte sich am Dienstag in einen riesigen Kinderflohmarkt. Foto: Markus Bienwald
5439961.jpg
Überall Königliches: Kopfbedeckungen, Brillen, kleine „Wuppies“, einfach alles in Oranje und natürlich etwas in Rot-Weiß-Blau waren angesagt. Foto: Markus Bienwald

Kerkrade. Spätestens am Montagabend war das Phänomen an wirklich vielen Häusern bei unseren niederländischen Nachbarn zu sehen: Die Nationalflaggen wehten mit Stolz, wiesen mit eigens angebrachten orangefarbenen Schärpen auf einen wichtigen Tag in der Geschichte hin.

Denn mit dem gestrigen Koninginnedag ging die Ära Beatrix nach 33, die Ära der niederländischen Königinnen nach Wilhelmina, Juliana und Beatrix sogar nach 123 Jahren zu Ende. Zur Feier, dass ab sofort König Willem Alexander und Königin Maxima auf dem Thron sitzen, schmückte sich auch Kerkrade ganz festlich. Ein paar Anhänger des Königshauses von Oranje-Nassau hatten sich sogar eigene Königstagsfahnen an den Mast gehängt.

Das Gros unserer westlichen Nachbarn beließ es beim geselligen – in den Niederlanden ist alles, was Spaß macht, gesellig – Feiern des Tages. Traditionell nahm ein riesiger Kinderflohmarkt das Zentrum von Kerkrade ein. Natürlich gaben die oranje-verliebten Niederländer alles her, was es in Orange überhaupt zu kaufen oder vorzustellen gibt.

Der Hit waren neben aufblasbaren Kronen, natürlich in Oranje oder auch in Rot-Weiß-Blau, auch Perücken, die berühmten Borrelnoten als Snacks oder orangefarbene, kleine Hüpfer, genannt „Wuppies“, die von einem bekannten Kaufladen beinahe inflationär an Kunden verschenkt wurden. Mitten auf dem Markt von Kerkrade parkte ein Auto, natürlich ein Volvo-Kombi, der mit eine speziellen, tafelähnlichen Farbe lackiert war und gerne zum Bemalen genutzt wurde.

„Tschüss Beatrix, Willkommen Willem Alexander“ stand da beispielsweise zu lesen oder auch „Hoch lebe der König“. Musik war natürlich auch allgegenwärtig, es wurde ausgiebig getanzt, getrunken und gefeiert. Und mit Impuls, einer Organisation rund um Wohlfahrt und Kindergärten, war noch ein Spezialist für die jüngsten Gäste vor Ort, die an diesem Tag ohnehin irgendwie die Hauptrolle spielten.

Denn sie durften in die Hüpfburg, verkauften ihren alten „Spul“ (niederländisch für Kram), ließen sich schminken oder versuchten sich einen Tag lang im Königs- oder Prinzessinnen-Kostüm. So machte es den Menschen in Kerkrade Spaß, auch wenn das Kaiserwetter fehlte.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert