Alsdorf - Kellersberger Fußballer nehmen Platzschließung hin

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Kellersberger Fußballer nehmen Platzschließung hin

Von: Holger Bubel
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„Umzug ist einzige gangbare Lösung”: KSC-Vorsitzender Arnold Dreschers folgt den Plänen der Ratsmehrheit. Foto: Holger Bubel

Alsdorf. In der Sportplatzfrage des Kellersberger SC scheint jetzt Ruhe einzukehren. Doch nicht die Politik-Protagonisten der SPD, die mit Wurfsendungen in die Haushalte das umfassende Konzept für den Stadtteil Kellersberg erläutert hatten, das unter anderem die Auflösung der Sportanlage an der Husemannstraße vorsieht, haben Anteil daran.

Ein Versuch des dortigen SPD-Ortsvereins besonders die KSC-Ehrenabteilung vom geplanten Umzug des Clubs aufs Annapark-Gelände zu überzeugen, war wenig erfolgreich. Die Auflösung des Vereins forderten daraufhin sogar in diesem Fall einige Ehrenmitglieder.

Bürgermeister Alfred Sonders hatte sich jetzt in die durch die Ankündigung der „Gestaltungsmehrheit” von SPD, ABU und FDP ausgelöste Diskussion eingeschaltet, um die Betroffenen zu informieren und um Verständnis für die Vorhaben zu werben.

Die Ehrenabteilung des Kellersberger SC und der Vereinsvorsitzende Arnold Dreschers waren der Einladung des Bürgermeisters ins Rathaus gefolgt. „Es war unter dem Strich ein gutes Gespräch”, zog Alfred Sonders im Anschluss ein positives Fazit.

Ganz so rosig schätzt Arnold Dreschers das zwar nicht ein, doch: „Nach Abwägung aller Für und Wider sind der Vorstand und auch die Ehrenabteilung zum Ergebnis gekommen, dass der Umzug auf das Gelände am Annapark wohl die einzig gangbare Lösung ist.” So sehr der KSC es auch bedauere, sagte Arnold Dreschers, „aus dem Herzen Kellersberg herausgerissen” zu werden, habe man wohl keine andere Wahl. „Natürlich”, sagte Dreschers auch, „sind die Ehrenmitglieder nicht zufrieden - schließlich nimmt man dem Verein ein Stück Geschichte.”

Nach dem Befürworten durch fast alle Ehrenmitglieder - ein Ehrenmitglied hatte noch im Rathaus seinen Austritt aus dem Verein erklärt - hat der Vorstand dem Bürgermeister das Einverständnis zu den Plänen der Gestaltungsmehrheit im Stadtrat gegeben.

Im Gegenzug soll der KSC in die Planungen mit eingebunden, beziehungsweise stets auf dem aktuellen Stand gehalten werden.

„Der Bürgermeister hat versprochen, uns bis zum Umzug an die neue Heimstätte weiter zu unterstützen”, sagte Dreschers. Dieser bestätigt: „Für den KSC läuft alles weiter, bis die neue Sportanlage mit Vereinsheim am zukünftigen Sportplatz in der Nachbarschaft des geplanten Kultur- und Bildungszentrums eingerichtet ist.” Planungen und Vorarbeiten dazu liefen bereits, sagte Sonders. „Der KSC”, so der Bürgermeister, „sollte diese neue fußballerische Heimat als Chance aufnehmen.” Die Nähe zum Schulzentrum offeriere schließlich die Möglichkeit, dort auch den Nachwuchs für den Juniorenbereich zu akquirieren, räumt auch Arnold Dreschers ein.
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