Keine Gelben Tonnen für die Düvelstadt

Von: ehg
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Würselen. Die Gelbe Tonne ist vom Tisch! Der Ausschuss für Technik, Gebäude und Flächenmanagement folgte der Argumentation der Verwaltung und beschloss einstimmig die Beibehaltung des Gelben Sackes im Rahmen der Entsorgung des DSD-Mülls.

Da die Qualität der Gelben Säcke in jüngster Zeit zu wünschen übrig gelassen und sich die Beschwerden darüber von Seiten der Bürger gehäuft hatten, war auf Antrag der SPD-Fraktion das Thema Wertstoffentsorgung im zuständigen Ausschuss auf die Tagesordnung gekommen.

Im Raum steht aber immer noch die Verbesserung der Qualität der Säcke. SPD-Fraktionsvorsitzender Stefan Mix: „Sie ist eine Zumutung für unsere Bürger.“ Er hielt die Verwaltung an, Schritte zur Verbesserung der Qualität der Säcke zu unternehmen. Dass sie notwendig sind, das unterstrichen auch alle übrigen Sprecher der Fraktionen.

Dass Bedenken gegen die Einführung von Gelben Tonnen vor allem von Bewohnern von Mehrfamilienhäusern an ihn herangetragen worden seien, merkte CDU-Sprecher Joseph Bongard an. Eine Resolution für eine Qualitäts-Verbesserung der Säcke auf den Weg zu bringen, regte er an. „Wir müssen wohl oder übel mit dem Gelben Sack leben“, sagte UWG-Sprecher Walter Quadflieg. Wenn die Qualität stimme, sei der Gelbe Sack immer noch die bessere Lösung.

Nach den Einlassungen von FDP-Sprecher Heiner Breuer und des Bündnisgrünen Bernd Parschmann versicherte der stellvertretende Betriebsleiter der Kommunalen Dienstleistungen Würselen (KDW), Arndt Stolten, Kontakt mit der Betreiberfirma aufzunehmen. Mix: „Die Firma muss den Kundenwunsch erfüllen.“ Absprache mit den Nachbarkommunen zu treffen, schlug er vor. Ausschussvorsitzender Hans Göbbels: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass es in den Nachbargemeinden besser läuft.“ Ein gemeinsames Vorgehen hielt er für angebracht.

Der Behindertenbeauftragte, Dieter Schöner, monierte, dass die Gelben Säcke nicht ordnungsgemäß am Straßenrand zur Abfuhr deponiert werden. Eine Katastrophe sei es, dass sie schon am Abend vorher herausgelegt würden, wo doch erst ab sechs Uhr mit der Abfuhr gerechnet werden könne, meldete sich Heinz Viehoff (SPD) zu Wort. Bei Wind flögen sie nachts durch die Gegend und würden am frühen Morgen schon kaputt gefahren. In die Pflicht zu nehmen seien auch die Bürger. Das Problem wäre kleiner, wenn für die einzelnen Bezirke Abfuhrzeiten festgelegt würden, meinte Walter Quadflieg.

Nunmehr bleibt abzuwarten, ob das Bemühen der KDW um eine Verbesserung der Qualität über kurz oder lang von Erfolg gekrönt sein wird.

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