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Katholiken in Würselen müssen sich umstellen

Von: ehg
Letzte Aktualisierung:

Würselen. Die katholische Kirche in Würselen sortiert sich neu: Pfarrer Heinz-Josef Lambertz, Pfarrer Peter Reuters und Kaplan Huu Duc Tran haben ihren Dienst beendet.

Der Bischof hat Pfarrer Karl-Josef Pütz und Pater Barnabas Mangera vom Missionshaus in Broich beauftragt, in der neuen Pfarrei mitzuarbeiten. Für die Würselener Seite sind Pfarrer Hans-Rolf Krewinkel und Gemeindereferent Thomas Krieger Neue, für die Broichweidener die Gemeindereferenten Irene Riemann-Marx, Doris Wakefield und Michel Loogen sowie Pfarre Rainer Gattys und Pfarrer Peter Kremer.

Pater Barnabas Mangera wird zu 50 Prozent als Schulseelsorger am Heilig-Geist-Gymnasium arbeiten und steht somit nicht im vollen Umfang für die Pfarrei zur Verfügung. Pfarrer Karl-Josef Pütz wird nach längerer Krankheit wieder den Einstieg in die seelsorgerische Arbeit wagen. Pfarrer Gattys macht keinen Hehl daraus: „Die personellen Veränderungen werden auf alle Bereich der Seelsorge Auswirkungen haben, leider auch auf den Bereich der Gottesdienste.” Ab dem 1. Februar wird eine neue Gottesdienstordnung gelten. Sie ist so angelegt, dass einer der Priester krank, in Urlaub oder dienstlich abwesend sein kann. Sie berücksichtigt die gewachsenen Ordnungen der ehemaligen Pfarreien weitgehend. Sie trägt auch der Praktikabilität für Küster und Organisten Rechnung. Danach wird in jeder Kirche der neuen Pfarrei St. Sebastian am Wochenende eine heilige Messe gehalten. An einem Samstag/Sonntag wird diese durch eine Sonntagsfeier in Form einer Wortgottesfeier ersetzt. In der Pfarrkirche St. Sebastian finden zwei Messfeiern statt. Die Gottesdienstzeiten für die Vorabendmessen werden so angelegt, dass zwei Priester ausreichen, um sie zu feiern.

Jeden Samstag findet in mindestens einer Kirche der Pfarrei um 16 Uhr eine Tauffeier mit bis zu vier Kindern statt. Trauungen gibt es an jedem Samstag (außer Karsamstag und an den Hochfesten) bis zu zwei um 11 Uhr und/oder um 14.30 Uhr, freitags um 17 Uhr. Bei Ehejubiläen entsprechen die Termine denen der Trauungen. Es sind aber auch Messen sonntags möglich.

Werktags- und Schulmessen

Begräbnisse mit Wortgottesfeier und Beerdigung gibt es montags bis freitags um 9 Uhr und um 10.15 Uhr, Exequien mit Beerdigung um 9.30 Uhr. Die Schulgottesdienste werden zum Teil als Wortgottesfeiern von Gemeindereferenten und als Messfeiern gehalten. Bei den Werktagsmessen erfolgt der tiefste Einschnitt. Wegen der hohen Zahl der Beerdigungen mit Messfeier und den Schulmessen bleiben nur noch drei Messfeiern werktags erhalten: dienstags um 18.30 Uhr in St. Marien (Scherberg), mittwochs um 18.30 Uhr in St. Sebastian und freitags um 19 Uhr in St. Lucia 20-jähriges Totengedenken. Für Sondergottesdienste ist keine definitive Zusage mehr möglich. Vor allem komme es - so Gattys - zwischen Ostern und den Sommerferien durch Erstkommunionen, Trauungen und Taufen zu Ballungen. Weiter gefördert werden sollen nicht-eucharistische Formen des Gottesdienstes. Auswärtige Priester können und dürfen gerne in der Pfarre St. Sebastian Gottesdienste feiern, wenn sie sich an die neue Ordnung und die zeitlichen Rahmen halten.

Bescheinigungen im Pfarrbüro

Bei der Aufhebung der acht Pfarreien wurden auch ihre Kirchenbücher geschlossen. Die Pfarrsiegel verloren ihre Gültigkeit. Neue Kirchenbücher und ein neues Siegel wurden geschaffen. Die geschossenen Kirchenbücher werden in diesen Tagen in das Pfarrbüro St. Sebastian überführt. Nur dort können demnächst noch Tauf- und andere Bescheinigungen ausgestellt werden.
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