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Kanalsanierung Ofden bleibt umstritten

Von: Karl Stüber
Letzte Aktualisierung:
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Noch reichlich Arbeit sieht der Vorstand der Bürgerinititiave Alsdorf-Ofden auf sich zukommen: (v.l.) Dietmar Brühl, Hans Fischer, Holger Plum, stellvertretender Vorsitzender Gerd Waldenburger, Stefan Wurms und Vorsitzender Thomas Bindels.

Alsdorf. Wer meint, dass mit der „außergerichtlichen Einigung” in Sachen Kanalsanierung Ofden das Thema generell vom Tisch ist, der liegt völlig falsch. Das macht jetzt der Vorstand der Bürgerinitiative Alsdorf-Ofden auf Nachhaken unserer Zeitung klar.

Entscheidende Fragen sind weiter ungeklärt, denn die können wohl nur in einem Hauptverfahren geklärt werden. 31 von 32 am Verwaltungsgericht Aachen anhängige Klagen von betroffenen Bürgern seien nach einer Erörterung mit dem Richter vor allem deshalb zurückgenommen worden, weil zusätzliche Kosten auf die Klagenden zugekommen wären, stellt BI-Vorsitzender Thomas Bindels klar. „Bei Einschalten eines Gutachters hätten die Kläger in Vorleistung treten müssen. Da haben wir angesichts der damit verbundenen Kosten geraten: Halt, Achtung! Da müssen wir die Notbremse ziehen”, sagt Bindels.

Sinn des Widerstands und der Klagen von Bürgern sei ja, die unangemessen hohen Kosten im Zuge der Kanalsanierung zu reduzieren, nicht noch weitere zu verursachen. „Im nächsten Anlauf könnte ich mir vorstellen, den Weg etwas anders zu gehen”, deutet Bindels an, ohne allerdings die Karten mit Blick auf die Stadt Alsdorf aufdecken zu wollen.

Ging es jetzt um die ersten Bauabschnitte und gerade mal rund 75 Bescheide, die zu 32 Klagen geführt hatten, wartet man nun gespannt auf die weiteren Abrechnungen für die übrigen Bauabschnitte. Insgesamt geht es um rund 650 Bescheide! „Es kommt darauf an, wie die aussehen und ob da wieder gravierende Abweichungen und Fehler zu finden sind”, meint Bindels.

„Wir machen das Angebot, die Bescheide zu bewerten”, sagt Vorstandsmitglied Dietmar Brühl. Generell wolle man an zwei typischen Beispielen der Stadt die Fehler aufzeigen, kündigte Brühl an. „Der normale Laie weiß nicht mit solchen Bescheiden umzugehen”, ermutigt stellvertretender Vorsitzender Gerd Waldenburger betroffene Anlieger, das Beratungsangebot anzunehmen.
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