Herzogenrath - Käthe-Kollwitz-Schüler treten beim Lesefest gegeneinander an

Käthe-Kollwitz-Schüler treten beim Lesefest gegeneinander an

Von: Anna Schniedermeier
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Gemeinsam auf der Bühne versammelt: Stolz zeigen die Schüler ihre Preise und Urkunden. Foto: Schniedermeier

Herzogenrath. Lesen lernen und sein Können zeigen machen Spaß, schaffen Selbstbewusstsein und spornen zu neuem Lernen an - so lautet die Devise an der Käthe-Kollwitz-Schule (KKS). Die Förderschule unter Leitung von Jürgen Mohr mit den Schwerpunkten Lernen, Sprache, emotionale und soziale Entwicklung veranstaltete jetzt das sechste Lesefest.

„Der Leseunterricht nimmt an unserer Schule einen besonders hohen Stellenwert ein”, sagt Mohr, „weil viele Kinder mit Schwächen in der Lesefähigkeit bei uns aufgenommen werden.” Unterrichtshilfen sind spezielle Leselernprogramme und Computersoftware.

Das regelmäßige Lesefest beinhaltet einen berufsvorbereitenden Aspekt: Die Schüler lernen, vor Publikum zu sprechen und sich zu präsentieren. Um Kandidaten für den Wettbewerb zu ermitteln, traten Schüler der Unter-, Mittel- und Oberstufe in ihren Klassen gegeneinander an. Die Gewählten hatten dann auf der eigens aufgebauten Bühne ihren Auftritt.

Das Bühnenbild war in Zusammenarbeit mit der Kunst- und „Hausmeister”-Arbeitsgemeinschaft hergestellt worden. Die Jury bestand aus Jutta Katterbach (Buchhandlung Katterbach), dem Schulleiter der benachbarten Grundschule, Karl-Heinz Müller, der ehemaligen Lehrerin der KKS, Mechthild Nabi, sowie Klaus Aldenhoven, Gemeindereferenten aus Merkstein.

Alle Schüler waren natürlich aufgeregt. Die Unterstüfler trugen einen ihnen bereits bekannten Text vor, die Kandidaten der Mittel- und Oberstufe lasen einen bekannten und einen unbekannten Text vor. Aufmerksam hörte ihnen das Publikum - Klassenkameraden, Lehrer und Eltern - zu. Die mit Spannung erwartete Platzierung wurde bei der anschließenden Feier bekanntgegeben.

Der Gewinner der Unterstufe, Marvin Heinrich, der Mittelstufe, Tanja Faaßen, und der Oberstufe, Elena Weiß und Jennifer Braun (punktgleich) erhielten Buchpreise, alle anderen Teilnehmer eine Urkunde. „Sieger sind im Grunde alle, die sich, trotz ihres Lampenfiebers, der Herausforderung gestellt haben”, betonte Schulleiter Mohr. „Durch die Hilfe aller Beteiligter haben wir eine sinnvolle und gelungene Veranstaltung auf die Beine gestellt.”
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