Jugendliche aus der Alten Dorfschule Ofden treten im Rathaus auf

Von: -ks-
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Abgetanzt: Mit viel Begeisterung zeigten Teilnehmer der Workshops der Alten Dorfschule Ofden im großen Sitzungssaal des Alsdorfer Rathauses, was sie gelernt haben. Foto: Karl Stüber

Alsdorf. Dass sich die Akteure des Tanzprojekts Alte Dorfschule mit dem übers Jahr erarbeiteten Fähigkeiten dem Jugendhilfeausschuss vorstellen, ist schon fast gute Tradition geworden.

Wo sonst Debatten über kostenträchtige Maßnahmen in Sachen Jugendhilfe geführt werden, wuselten plötzlich viele Kinder und Jugendliche durcheinander und suchten etliche Familienangehörige die Zuschauerbänke auf, um gespannt die Tanzvorführung zu verfolgen.

Dagmar Schäfer, Leiterin der alten Dorfschule in Ofden, rückte aber erst einmal den „Vater“ des Erfolgs, Tanzlehrer Fouad Arif, in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Seit mehr als zehn Jahren werden Tanzworkshops in der alten Dorfschule angeboten – und intensiv in und von drei Altersgruppen genutzt.

Schäfer hob einen dreitägigen Workshop der „Großen“ hervor. Hip-Hop, Swing und Rumba standen an. Dann hieß es „Bühne frei“ für mehrere Vorführungen unter dem Titel „Der Tanz der Jahreszeiten“, was den Heranwachsenden viel Applaus einbrachte.

Lob für das Gezeigte

Als Dankeschön gab es vom Ausschussvorsitzenden Bruno Borrmann viel Lob in Kombination mit Überraschungseiern und Getränken – nach dem schweißtreibenden Tanzeinsatz.

Jugendamtsmitarbeiter Günter Thimm hob mit Blick auf die Arbeit in der alten Dorfschule Ofden die Bedeutung der offenen Jugendarbeit hervor. Es gehe in der Tat darum, „offen“ zu sein gegenüber jungen Leuten, Jugend einfach auch mal geschehen zu lassen und eben nicht pädagogisch alles vorzustrukturieren und den Heranwachsenden Einschränkungen aufzuerlegen.

Die jungen Tanzenden aus der alten Dorfschule jedenfalls haben aus den ihnen gewährten Freiheiten Sehenswertes gemacht...

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