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Jugendchor: Himmel und Hölle sorgen für Zoff

Von: Stefan Schaum
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Am Kragen gepackt: Beim Aufein
Am Kragen gepackt: Beim Aufeinandertreffen von Himmel und Hölle gibts im Musical „Paradise Of Pain” auch mal Zoff. Foto: Stefan Schaum

Alsdorf. Wenn Himmel und Hölle sich begegnen, dann fliegen rasch die Fetzen. Turbulent und auch ein wenig schräg soll es daher zugehen bei der Produktion „Paradise Of Pain”, mit der der Städtische Jugendchor in Alsdorf seine Erfolgsgeschichte in Sachen Musical fortschreiben will.

Auch die übrigen Chorabteilungen haben einige Termine im Kalender.

Nach „SnoWhite”, das ebenfalls aus der Feder von Frank Nimsgern stammt, arbeiten mehr als 40 junge Sänger am neuen Musical, bei dem in einigen Szenen auch der Städtische Kinderchor auf der Bühne der Stadthalle stehen wird. Am Samstag und Sonntag, 16. und 17. Juni, soll das Stück zu sehen sein. Bis dahin ist noch viel zu tun.

Hier und da leicht entschärft

Die Arbeit begann für die Regisseurinnen Vera Kerkhoffs und Sarah Kühne gleich nach der Auswahl des Stückes, das zwar „eine super Geschichte und richtig tolle Musik bietet”, so Kerkhoffs, „aber auch einige pikante Szenen.” Also wurde hier und da ein wenig „entschärft”.

Das besondere Plus des Musicals sei die Vielzahl der Solorollen. „Das bietet unseren Sängern Gelegenheit, sich richtig groß zu präsentieren.” Auch tänzerisches Können ist gefragt. Ballett, Jazz- und Streetdance prägen die Choreographien. Und für einige Lacher soll die Handlung, in der die himmlischen Wesen es sich auf Kosten der Höllenbewohner gut gehen lassen, auch sorgen.

„Die Singschule boomt”

Gleich nach der Premiere müssen die Jugendlichen umdenken und fleißig weiter proben, denn bereits jetzt bereiten die Erwachsenen des Städtischen Chores unter Leitung von Günther Kerkhoffs den Höhepunkt ihres Jahresprogramms vor: den Abend „Mit Mozart gegen Gewalt und Fremdenhass”.

Am Sonntag, 4. November, werden um 18 Uhr in der St.-Castor-Kirche auch der Jugendchor und Sänger des Schaufenberger Kirchenchores Mozarts „Symphonie Nr. 29”, das „Münchener Kyrie” und die „Missa solemnis” präsentieren.

Über Nachwuchs kann die Chorgemeinschaft sich nicht beklagen. „Die Singschule boomt derzeit”, sagt Günter Kerkhoffs, weshalb die jüngsten Sänger bereits in zwei Gruppen an den Gesang herangeführt werden.

Diese Arbeit soll weiterhin nach Kräften gefördert werden, sagt Bürgermeister Alfred Sonders. „Als Kulturstadt sind wir seit 40 Jahren durch diesen Chor geprägt. So einen gibt es in der Städteregion so schnell kein zweites Mal mehr.”

Auch dank des Fördervereins, dessen Vorsitz Dr. Irmgard Bösl jüngst übernommen hat, sei die Chorarbeit in „dieser professionellen Form möglich. Wir werden um jeden Cent kämpfen, damit das so bleibt.”

Mit seiner Mitwirkung beim Jubiläumskonzert der „Musikalischen Gesellschaft Eschweiler” eröffnet der Städtische Chor am Samstag, 12. Mai, in der Festhalle Kinzweiler sein Jahresprogramm.

Das Musical „Paradise Of Pain” ist am Samstag, 16. Juni, um 20 Uhr in der Stadthalle zu sehen, eine weitere Aufführung ist am Sonntag, 17. Juni, 18 Uhr.

„Klein aber fein” heißt ein Nachmittag mit Orgelsolo-Messen am Samstag, 30. Juni. Er beginnt um 17 Uhr in der Kirche St. Mariä Heimsuchung in Schaufenberg.

Eine Messe von Haydn werden die Sänger zudem am Sonntag, 1. Juli, 11 Uhr, in der evangelischen Kirche in Ofden, Theodor-Seipp-Straße, präsentieren.

Beim Europafest sind Singschule sowie Kinder- und Jugendchor am Sonntag, 9. September, um 14 Uhr im Biergarten hinter der Stadthalle zu hören.

Ab sofort erhältlich ist die Doppel-CD mit Joseph Haydns „Die Jahreszeiten”. Der Live-Mitschnitt stammt von einem Auftritt des Chores im vergangenen Jahr in der Stadthalle. Erhältlich ist die CD für zwölf Euro in der Buchhandlung Thater an der Luisenstraße.

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