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Jürgen VI. und seine Petra erobern die Alsdorfer Stadthalle

Von: rp
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Sie lassen der Freude über ihre Regentschaft freien Lauf: Prinz Jürgen VI. und Prinzessin Petra heizen die Stimmung im Saal an. Foto: Wolfgang Sevenich

Alsdorf. Eine vollbesetzte Stadthalle mit einem aufmerksamen und begeisterten Publikum, ein wortreicher und wortgewandter Präsident als Moderator und nicht zuletzt ein temperamentvolles Prinzenpaar mit einem sehenswerten und schwungvollen Gefolge auf einer Bühne der Spitzenklasse. Das waren am Samstag die Garanten für eine grandios verlaufende Prinzenproklamation des Festkomitees Alsdorfer Karneval.

Schon der Aufmarsch mit Vertretern, Standarten und Fahnen aller angeschlossenen Gesellschaften zu den Klängen des Musikzuges der KG Burgwache Alsdorf unter Leitung von Werner Feck stellte die Größe des Alsdorfer Karnevals mit Nachdruck unter Beweis.

Ein sympathisches Paar

Von der ersten Sekunde an im Bilde, hieß Präsident Klaus Mingers eine Vielzahl von Ehrengästen willkommen, von der Politik, über die Wirtschaft bis hin zu den Vereinen.

„In den nächsten zwei Monaten steht der Karneval im Mittelpunkt der Stadt, worauf wir bestens vorbereitet sind”, versicherte Mingers, nachdem er besonders Bürgermeister Alfred Sonders mit seinen beiden Stellvertretern und eine Reihe von Stadtverordneten mit der Spitze der Verwaltung, die Landtagsabgeordnete Eva-Maria Voigt-Küppers und die kirchlichen Vertreter Pastor Konrad Dreßen und Kaplan Mario Mertens sowie Pfarrer Ulrich Eichenberg begrüßt hatte.

Mit dem närrischen Jumbo zeichnete der Präsident für seine langjährigen Verdienste um den Alsdorfer Karneval Günther Jansen, den Kämmerer der Stadt, aus.

Mit einem gekonnt vorgetragenen Tanz der Mariechen aus Vereinen des Festkomitees Alsdorfer Karneval unter Leitung ihrer Trainerin Monika Maischak wurde das Programm eröffnet, dem der umjubelte Empfang des neuen Prinzenpaares Jürgen VI. (Körver) und Prinzessin Petra unter den Klängen des Fanfarenzuges der Prinzengarde unter der Leitung von Hans Peters folgte. Über 20 Minuten brauchte das sympathische Prinzenpaar, vom närrischen Volk umjubelt, ehe es auf der Bühne sichtlich erschöpft ankam und von Präsident Mingers mit Gefolge vorgestellt wurde.

Nach feierlichem Überreichen der Insignien durch Bürgermeister Sonders (Rathausschlüssel) und der Überreichung der Urkunde durch die Geschäftsführerin des Festkomitees, Birgit Dammers, legte Prinz Jürgen VI. los. Er versicherte, dass der herrliche Empfang alle seine Erwartungen weit übertroffen habe. Da das Paar im Jahre 2007 schon im Gefolge vertreten waren, sei ihr Wunsch entstanden, einmal Prinzenpaar von Alsdorf zu sein.

Sein Gefolge mit Tochter Steffi an der Spitze bezeichnete Präsident Mingers als Feuerwerk der guten Laune, was es mit drei tollen Liedern unter Beweis stellte. Besonders das Lied „Was kann schöner sein, als in Alsdorf der Prinz zu sein”, kam bestens an. Die Grüße und Glückwünsche für beide Kirchengemeinden übermittelte Pastor Konrad Dreßen, für den Karnevalsausschuss Hoengen Hans Engel und für die Broicher Siedlung Manfred Held.

Nachdem Bernd Simons dem Festkomitee für 9x11-jähriges Bestehen eine Urkunde verliehen hatte, erfreute Bürgermeister Alfred Sonders als stimmgewaltiger Sänger die große Narrenschar mit dem Lied „Alsdörp Ming Stadt”, dem sich noch das Lied von der Pflaumenallee anschloss.

Kommandant Günther Forsteneichner und Jürgen Zantis überantworteten dem Prinzenpaar für die Session die Prinzengarde und den Fanfarenzug sowie Exprinz David Schmitt die Standarte.

Dann fuhr man mit Lokalmatador und Vorsitzenden des Festausschusses, Jürgen B. Hausmann, iim Programm fort. Das 9x11-jährige Bestehen nahm Jürgen Beckers zum Anlass, eine Reihe von Karnevalisten und Kommunalpolitiker aufs Korn zu nehmen. So bezeichnete er Präsident Mingers als eine Art Mischung zwischen Günter Jauch und Horst Schlemmer und Geschäftsführerin Birgit Dammers als Mutter Theresa. Toni Klein nannte er einen „Allesmacher” in Alsdorf.

Was die Kommunalpolitiker betraf, schlug Beckers die Gründung eines Duos „Brandt-Mortimer” und die Einrichtung einer Schwacke-Hambücker-Rinkensallee vor, die allerdings in einer Sackgasse enden würde. Aber auch die vielen anderen Mitwirkenden, Größen des Rheinischen Karnevals, kamen glänzend beim Publikum an, bis „Die Original Eschweiler Rote Funken” für den Schlusspunkt sorgten.
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