Alsdorf - Jüdisches Leben in Alsdorf

Jüdisches Leben in Alsdorf

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Franz-Josef Müller (l.), Leiter der Bücherei in St. Barbara, und Dr. Franz Schneider (r.): Die Schicksale der jüdischen Mitbürger in Alsdorf liegen ihnen besonders am Herzen. So auch das von Walter Weil. Seine Nachfahren leben heute in Brüssel. Foto: Philipp Baumanns

Alsdorf. 80 Jahre lang hatten jüdische Familien friedlich in Alsdorf mit ihren Mitbürgern zusammengelebt. Viele kamen bereits vor dem 1. Weltkrieg. Die Kinder gingen in die gleiche Schule, man kaufte in den selben Geschäften ein.

In der Zeit des Nationalsozialismus war dies vorbei. Auch vor Alsdorf machte die Terrorherrschaft Adolf Hitlers keinen Halt.

Um zu verdeutlichen, dass die Verbrechen der Nazis nicht irgendwo in der Ferne passierten, sondern auch vor der eigenen Haustüre, bot Dr. Franz Schneider in der Bücherei der Pfarre St. Barbara in Ofden einen Vortragsabend über das Leben der jüdischen Mitbürger in Alsdorf an.

Zwischen Krimis und Kinderbüchern gab es einen spannenden und zugleich erschütternden Vortrag, der anhand von Dokumenten aus der damaligen Zeit zeigte, wie wichtig die Aufarbeitung der eigenen Geschichte ist.
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