Josef Dautzenberg feiert 50-jähriges Dienstjubiläum

Von: fs
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Dank zum 50-Jährigen: „Cobra”-Geschäftsführer Gottfried Eymer (2.v.l.) überreichte Josef Dautzenberg die Urkunde für das Dienstjubiläum. Foto: Wolfgang Sevenich

Herzogenrath. Sein 50-jähriges Dienstjubiläum hat jüngst der Stadtverordnete der SPD in Herzogenrath, Josef Dautzenberg, gefeiert. Im AWO-Heim an der Ruifer Straße überreichte der deutsche Geschäftsführer der Produktionsgesellschaft Cobra, Gottfried Eymer, dem Jubilar Urkunde und ein Geschenk.

Dazu gratulierte auch für die „DB Schenker Rail Zentrale” der Leiter Planung, Jürgen Ketter.
Im Betriebswerk Aachen West stand Dautzenberg als 14-Jähriger erstmals den riesigen Dampfloks gegenüber.

Es war der Beginn einer Leidenschaft. Von Baesweiler ging es sechs Mal pro Woche zur Lehre nach Aachen-West. Nach der Ausbildung zum Dampflokschlosser begann er als 18-Jähriger als Heizer auf der Lok. Als Lokführer war er nach einer Fortbildung mit 20 Jahren im Einsatz. 1967 heiratete er seine Frau Anni. Mitte der 70er Jahre absolvierte er die Fachhochschulreife. Danach begann er in Karlsruhe ein verkürztes Ingenieurstudium. Als Lehrer für die Aus- und Weiterbildung von Lokführern war er später aktiv.

Von 2007 bis Ende 2008 leitete er in Utrecht die Planung des Integrationsprojekts „Railion Nederland” für die Überleitung der DB in neue produktionelle Strukturen für den Güterverkehr in den Niederlanden. 2009 wechselte er als Leiter Planung zum „Projekt Cobra” nach Brüssel. „Gutes Zuhören, das Umsetzen von notwendigen Änderungen sowie die Bereitschaft, auch nach längerem Berufsleben Neues aufzunehmen, waren und sind für mich wichtige Bausteine für ein interessantes und abwechslungsreiches Berufsleben”, sagte der Jubilar. „Ich bin froh, damals zur Eisenbahn gekommen zu sein.” In Brüssel arbeitet der leitende Angestellte voraussichtlich bis zum 31. März 2011.

Wenn Josef Dautzenberg im kommenden Jahr aus dem Berufsleben ausscheidet, will er sich verstärkt um Haus und Hof kümmern. Auch das Reisen und Radfahren soll dann in den Vordergrund rücken. Ebenso will der SPD-Ratsherr sich vermehrt um die Kommunalpolitik kümmern. „Langeweile wird bei mir wie schon in den vergangenen 50 Jahren nicht aufkommen.”
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