Jetzt entwickeln Jugendliche die Treffpunkte

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Würselen. Als eines von 26 Projekten im Bundesgebiet ist das Projekt „Platz für Jugend in Würselen” an dem Modellvorhaben „Jugendliche im Stadtquartier” beteiligt.

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung haben dieses Modellvorhaben eingerichtet, um Beteiligungsformen für Jugendliche bei der Gestaltung ihrer Stadtquartiere zu erforschen.

In Würselen wurde das Projekt auf zwei Ebenen behandelt. Zum einen wurden mit Jugendlichen so genannte inoffizielle Treffpunkte auf Plätzen im Stadtquartier untersucht. So gab es Beteiligungsprojekte an der Skateanlage im Stadtgarten, auf dem Gummiplatz und in Morsbach.

In Begleitung von Mitarbeitern des Stadtjugendamtes und des Dortmunder Planungsbüros Stadt-Kinder hatten die Jugendlichen ihre Vorstellungen von Aufenthaltsorten äußern können.

Entwurfsplan

Bei mehreren Treffen haben die Jugendlichen ihre Vorstellungen dann zu Papier gebracht, die in einen Entwurfsplan mündeten. Ein weiteres Projekt in Würselen war die Beteiligung von Jugendlichen und Gruppen an einem festen Treffpunkt im Stadtquartier: dem Jugendtreff „Bahnhof”.

In vielen Sitzungen, die vom Bildungswerk Aachen moderiert worden sind, haben die unterschiedlichen Interessengruppen ihre Vorstellungen von einer Programmgestaltung bei hoher Eigenverantwortung der Besucher erörtert. Auch wenn noch nicht alle Projekte abgeschlossen sind, möchten die Jugendlichen ihre bisherigen Ergebnisse präsentieren.

Das geschieht am Sonntag, 13. Dezember, 15 Uhr, in der Jugendeinrichtung „Bahnhof”, Bahnhofstraße 165. Neben der Projektvorstellung bietet sich die Gelegenheit, die Räume der Jugendeinrichtung anzuschauen oder sich mit den beteiligten Jugendlichen und Planern auszutauschen. Ab 14.30 Uhr ist für eine Kinderbetreuung gesorgt, ab 18 Uhr findet ein Konzert zweier Jugendbands statt.
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