Jetzt am Ball bleiben: Roda beweist Sportsgeist

Von: tv
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Fahrrad, Minigolfschläger und Volleyball als Symbole für das Ziel: Herzogenrath soll Deutschlands aktivste Stadt werden. Die offizielle Urkunde zum Kandidatenstatus ist schon im Rathaus angekommen. Foto: Thomas Vogel

Herzogenrath. Eine schöne Stadt. Eine freundliche Stadt. Aber auch eine besonders sportliche Stadt? Wenn es nach Bürgermeister Christoph von den Driesch geht: unbedingt! Und damit ist er nicht alleine.

Auch viele Herzogenrather sind der Meinung, hier seien die Bedingungen günstig, sich sportlich zu betätigen, und Sport habe im Städtchen an der Wurm einen hohen Stellenwert.

Genau deshalb hat sich die Stadt auch bei Mission Olympic beworben, einem Wettbewerb, mitveranstaltet vom Deutschen Olympischen Sportbund, bei dem Städte aus der ganzen Republik gegeneinander antreten, um „Deutschlands aktivste Stadt” zu ermitteln. Im Grunde sind es nicht die Städte selbst, sondern ihre Bürger, die ihren Wohnort durch sportliche Aktionen nach vorne bringen können.

Der erste Schritt ist schon geschafft: Herzogenrath ist von der Jury als eine von 28 Kandidatenstädten ausgewählt worden, übrigens schon zum dritten Mal. Die offizielle Urkunde wurde kürzlich von Karl Müller von Coca-Cola Rheinland überreicht. Ganz ohne ist es nicht, Kandidatenstadt zu werden. Mindestens drei Projekte muss eine Bewerbung beinhalten.

Im Falle der Rodastadt waren das zum einen „Eurode Bewe(e)gt”, eine Radtour mit zehn Etappenzielen in Herzogenrath und Kerkrade. Zweitens gab es eine Reihe von Veranstaltungen im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche des bürgerschaftlichen Engagements. Ein Bossel- und Fußballtennisturnier sowie der Eurode-Rollstuhlwandertag seien nur als Beispiele genannt. Und das dritte Projekt war das Zwölf-Stunden-Benefiz-Schwimmen im Hallenbad.

Chancengleichheit

Wie es jetzt weiter geht? Das Ziel ist klar, zum ersten Mal soll Herzogenrath als eine von fünf Finalstädten in die Endrunde einziehen. Dafür sorgen können und sollen alle Bürgerinnen und Bürger, die Sport treiben. Dabei ist es egal, ob das im Schützenverein, in einer privaten Laufgruppe oder beim Familienausflug auf der Minigolf-Anlage geschieht. Möglichst viele Punkte sollen zusammenkommen.

Um zu verdeutlichen, wie das in der Praxis vonstatten geht, zwei Beispiele: Fünf Schuss auf dem Schießstand sind ein Punkt, zwei Versuche beim Weitsprung auch. Alle sportlichen Initiativen können bis 22. Oktober aktiviert werden - bei uwe.mulitze@herzogenrath.de oder online unter www.mission-olympic.de/initiativen. „Für alle Städte, egal ob Großstadt wie Kiel oder kleine Grenzstadt wie Weißwasser an der polnischen Grenze, herrscht Chancengleichheit” betont Karl Müller.

Am 29. November wird die Jury die fünf Finalstädte mit dem besten Bewegungsangebot und den meisten und besten Bewegungsaktivitäten bekanntgeben. Sollte Herzogenrath dazugehören, wird es im Sommer 2011 ein dreitägiges Festival des Sports geben. Dort werden Vereine und Sportgruppen der Region ihr Angebot präsentieren. Alle Besucherinnen und Besucher sind dann gefragt, sich aktiv zu zeigen und die Sportangebote auszuprobieren.

Alles hilft, Herzogenrath zur aktivsten Stadt Deutschlands zu machen. Der Gewinnerstadt winken 75.000 Euro Siegprämie zur Förderung des Sport- und Bewegungsangebots, die vier Zweitplatzierten können sich auf jeweils immerhin 10.000 Euro freuen.
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