Jecke Damen haben Spaß bei Hölze Päed

Von: ehg
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Würselen. Es spricht für die Qualität der Damensitzungen des Karnevalsvereins Hölze Päed, dass sie im Laufe der Jahre zum Selbstläufer geworden ist. Mehrere Stunden lang kamen die jecken Damen auch jüngst im Jugendheim an der Luciastraße auf ihre Kosten, nachdem der Elferrat mit Präsidentin Marion Plum an der Spitze unter den Klängen des Trommler- und Pfeiferkorps Bardenberg Einzug gehalten hatte.

Für Stimmung sorgte auch die Kohlscheider Mafia mit ihren Liedern. Der Boden war bereitet für den Einmarsch des düvelstädtischen Kinderprinzen Lucas I., der aus den Reihen der Hölze Päed stammte. Der Präsident des Komitees Würselener Karneval, Hans Sinken, kommentierte: „Ein düvelstädtischer Prinz aus Weiden, das ist neu!“ Fürwahr! Mit seinem Hofstaat zog er eine stimmungsvolle Show ab und eroberte damit die Herzen der ausgelassenen Närrinnen im Sturm.

Zu seiner Ehre schwangen Jugendmarie Laura und die Juniorengarde in ihrem schmucken Rot-Weiß ihre Beine. Sodann strapazierten Klaus und sein vorlauter Willi die Lachmuskeln bis aufs Äußerste. Ganz große Klasse war ihr Weihnachts- und Karnevalslieder-Mix. Durchatmen konnte die holde Weiblichkeit, als Prinzenmarie Vanessa ihr tänzerisches Können unter Beweis stellte. Doch nur so lange, bis „De Halunke“ aus der Kupferstadt das Stimmungsbarometer weiter ausschlagen ließen.

Auch die Damengarde der Hölze Päed setzte sich prächtig in Szene. Sie rollte den roten Teppich aus für das Kölner Ass des rheinischen Humors, für „Et Rumpelstilzchen“. Auch das düvelstädtische Dreigestirn, Prinz Harald I., Bauer Achim und Jungfrau Gregoria, machte seinen Antrittsbesuch bei den närrischen Weidener Damen. Ganz aus dem Häuschen gerieten sie beim Auftritt des Männerballetts „De Katzeköpp“ aus Katzem. Wie die sich gegenseitig „auf den Arm“ nahmen, war umwerfend.

Die „Echte Fründe“ aus Düren setzten den Schlusspunkt unter ein närrisches Spektakel der Spitzenklasse, bei dem Präsident Hans-Josef Bülles hinter den Kulissen die Fäden zog, während Präsidentin Marion Plum locker vom Hocker auf der Bühne agierte.

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