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Integrationsratswahl beschäftigt den Staatsanwalt

Von: Georg Pinzek
Letzte Aktualisierung:

Würselen. Die Integrationsratswahl am 7. Februar sorgt im Vorfeld in Würselen für Wirbel.

Weil angeblich einseitige Wahlwerbung gemeinsam mit einem städtischen Aufruf, sich in Wählerlisten eintragen zu lassen, verschickt worden sei, so der Vorwurf, hat Bürgermeister Arno Nelles die Aachener Staatsanwaltschaft und die Kommunalaufsicht der Städteregion eingeschaltet.

„Bislang liegen noch keine Ermittlungsergebnisse vor”, erklärte Nelles. „Die Behauptungen konnten wir im Rathaus auch bislang noch nicht bestätigen. Doch bereits der Verdachtsfall, dass nicht alles mit rechten Dingen zugegangen sein soll, hat die Stadt zu diesem Schritt veranlasst”, informierte der Bürgermeister.

Es werde Hinweisen nachgegangen, wonach einem 400-fach verschicktem Aufruf an Eingebürgerte, sich in Wahllisten einzutragen, ein Info-Flyer lediglich einer der kandidierenden Listen beigefügt worden sein soll. Angeschrieben wurden von der Stadt rund 400 potenzielle Wähler, die seit maximal fünf Jahren die deutsche Staatsbürgerschaft haben und somit laut Gesetz den Integrationsrat mitbestimmen dürfen.

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