Alsdorf - In einem Jahr ABBBA hat sich im Quartier schon einiges getan

In einem Jahr ABBBA hat sich im Quartier schon einiges getan

Von: Holger Bubel
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Ehrenamtler warben für ihre Sache: Claudia Schmitz (M.) moderierte die Gesprächsrunde. Foto: Holger Bubel

Alsdorf. Nicht jedes Kind kann im Alter von einem Jahr laufen, und auch ABBBA, Alsdorfer Bildungs- Beratungs-, und Begleitungsangebote, flitzt noch nicht los, nach nunmehr zwölf Monaten, in dem sich der Verein in der Luisenpassage eingerichtet hat.

Und auch wenn Bürgermeister Alfred Sonders in seiner Ansprache zur Geburtstagsfeierstunde feststellt, dass sich „ABBBA gemausert hat und den Kinderschuhen entwachsen ist“, gibt es doch noch eine Menge Arbeit, um das Projekt „Soziale Stadt“ richtig in Schwung zu bringen.

Leben in der Luisenpassage

Immerhin: Die „Krabbelversuche“ können sich durchaus sehen lassen, wie Claudia Schmitz vom ABBBA-Vorstand darstellte: „Die so lange leer stehende Luisenpassage hat sich wieder mit Leben gefüllt“, konnte sie berichten. Das Müttercafé platze aus allen Nähten, und auch ein Vätercafè werde es vor diesem Hintergrund geben. Und auch der Kinder- und Jugendtreff sei besonders aber nicht nur in der Ferienzeit ein beliebter Anlaufpunkt für die Jugend: „Dann geht es so richtig lebhaft zu in der Passage.“

Weitere Highlights aus dem ersten ABBBA-Jahr zählte sie auf: natürlich die feierliche Eröffnung des ABBBA-Treffs, in dem alle Fäden zusammenlaufen und die Quartiersmanagerinnen Ursula Siemes und Marijke Haupt im Statdtteilbüro alles koordinieren. Auch der Mittagstisch und das Freitagsfrühstück würden von der Bevölkerung immer besser angenommen, wusste Schmitz zu berichten.

Überhaupt sei der Partizipationswille der Alsdorfer in diesem einen ersten Jahr bereits deutlich gestiegen: „Es kommen Projektvorschläge aus der Bürgerschaft.“ Der Verfügungsfonds, mit dem einzelne Projekte finanziell unterstützt werden, spiele dabei sicherlich eine Rolle. So wurde bereits im vergangenen Jahr der Tag der Integration mit Bühnenprogramm, Ausstellung und Mitmachaktionen unterstützt, ebenso wie das Kulturfestival oder das Videoprojekt der Falken, das Ehrenamtscafè und mehr. Hier appellierte Claudia Schmitz noch einmal. „Besuchen Sie das Ehrenamtscafé und machen Sie mit.“

Weitere Projekte stehen vor der Umsetzung, etwa die Teil- und Tauschbörse von der KAB, hierfür werden weitere, bislang noch leer stehende ehemalige Geschäftsräume angemietet. Auch ein Mitmachzirkus konnte gestartet werden. Der „Tisch der Gastlichkeit“ am 17. Mai auf dem Denkmalplatz wird ebenfalls von ABBBA unterstützt.

„Diese Erfolgsgeschichte hat weitere Mitglieder ins Boot geholt“, sagte Schmitz mit Verweis auf zukünftige Angebote vom Helene-Weber-Haus oder dem Mieterschutzbund.

So könnten im nun laufenden zweiten ABBBA-Jahr die ersten Schritte sicherer werden und die Kinderschuhe tatsächlich bald an den Nagel gehängt werden.

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