In der Stadtbücherei klicken die Handschellen

Von: Nina Krüsmann
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Präsentieren das Programm: Gertrud Elsenbruch, Koordinatorin der Kinder-Vorlesestunden, Leiterin Sigrid Hamann und ihr Ehemann Wolfram Hamann, Vorsitzender des Fördervereins Pro Stadtbücherei. Foto: Krüsmann

Herzogenrath. Bekannt für ihr vielseitiges Veranstaltungsprogramm ist die Stadtbücherei Herzogenrath bei „Bücherwürmen“ und Lesefans weit über die Stadtgrenzen hinaus. Nach der Sommerpause haben sich Leiterin Sigrid Hamann und ihr Ehemann Wolfram einiges Neues einfallen lassen, um das Publikum für die Welt der Bücher zu begeistern.

Das Herbstprogramm beginnt am Freitag, 18. Oktober, um 19.30 Uhr mit der Krimilesung und Verleihung der 8. Herzogenrather Handschelle an Mechtild Borrmann. Sie liest in der Stadtbücherei aus ihrem Krimi „Der Geiger“ vor. „Die Herzogenrather Handschelle ist die einzige eingetragene Marke in Herzogenrath. Wir sind stolz darauf, den Preis dieser besonders hochkarätigen Autorin verleihen zu dürfen“, sagt Wolfram Hamann, Vorsitzender des Fördervereins Pro Stadtbücherei.

An Hamanns Lieblingsort in Eurode, der Rokoko-Bibliothek der Abtei Rolduc in Kerkrade, trägt am Freitag, 25. Oktober, ab 19.30 Uhr der Historiker Prof. Dr. Max Kerner seine Gedanken über „Papa Francesco und Franz von Assisi“ vor.

Bücherflohmarkt

Seit acht Jahren veranstaltet der Verein zwei „Literarische Frühstücke“ pro Jahr. Das nächste findet am Sonntag, 3. November, um 10 Uhr im Bistrorant Eurode Live an der Bergerstraße 14 statt. Fachmann Oswald Ortmanns beschäftigt sich mit einem lokalen Thema und referiert launig-unterhaltsam über „Die Geschichte der Bockreiter im ehemaligen Land Herzogenrath“.

Am Freitag, 15. November, folgt um 19.30 Uhr ein weiterer Ausflug in die schöne Welt der Literatur mit dem Ehepaar Gudrun und Dietrich Hoppe. Der literarische Abend der ausgewiesenen Kenner dreht sich diesmal um „Hermann Hesse – Ein Dichter auf der Suche nach sich selbst“. Der Eintritt ist frei. „Mit viel Leichtigkeit tragen die beiden die speziell ausgewählten Texte vor, setzen das Ganze szenisch um“, freut sich Sigrid Hamann.

Am Freitag, 22. November, gibt es ab 20 Uhr unter dem Motto „Eine Nacht in der Bücherei“ bei freiem Eintritt eine Lesenacht für Kinder von acht bis zehn Jahren. Am Samstag, 30. November, findet rechtzeitig vor Weihnachten von 10 bis 13 Uhr ein „Bücherflohmarkt zum Advent“ statt, bei dem sich das eine oder andere literarische Mitbringsel finden lässt.

Koordiniert seit vielen Jahren in bewährter Weise von Gertrud Elsenbruch gibt es diverse Vorlesestunden für Kinder. Neu sind die „Lesezwerge“, die Vorlesestunde für die Kleinsten, eine Schoßveranstaltung für Kinder von ein bis drei Jahren mit einem (Groß-) Elternteil jeweils donnerstags von 9.30 bis 10.30 Uhr am 7. November und am 5. Dezember.

Das „Buchstaben-Känguru“, eine Vorlesestunde für Kinder von fünf bis sieben Jahren, findet jeweils von 16 bis 17 Uhr am 12. und 26. September, 17. und 31. Oktober, 14. und 28. November sowie am 12. Dezember statt.

Die „Li-La-Lese-Ohren“ wenden sich an Kinder von drei bis vier Jahren jeweils von 16 bis 17 Uhr am 5. und 19. September, 10. und 24. Oktober, 7. und 21. November sowie am 5. und 19. Dezember. 15 Paten gibt es derzeit, die auch unter dem Motto „60 plus – Frühstück und Literatur“ an jedem zweiten Mittwoch des Monats von 10 bis 12 Uhr einen unterhaltsamen Vormittag für die ältere Generation anbieten.

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