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IHK lobt Rodas Sparbemühungen und Steuerpolitik

Von: gie.
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Herzogenrath/Aachen. „Das Lob der IHK ist eindeutiger Beleg dafür, dass Bürgermeister Christoph von den Driesch gemeinsam mit der CDU den richtigen Zukunftskurs für Roda eingeschlagen hat.” Marie-Theres Sobczyk, Stadtverbandsvorsitzende der Herzogenrather CDU, ist hocherfreut über die Kunde aus Aachen.

Sie setzt noch eins drauf: „Nach noch nicht einmal einem Jahr als Herzogenrather Bürgermeister bestätigt die IHK Aachen mit ihrem Lob auch, dass Christoph von den Driesch auf dem besten Weg ist, eines seiner zentralen Wahlversprechen, nämlich die Sanierung des öffentlichen Haushalts, konsequent in die Tat umzusetzen.”

Die Industrie- und Handelskammer zu Aachen hat mit ihrem Lob wahrlich nicht gegeizt. Jürgen Drewes, Hauptgeschäftsführer: „Im konjunkturell schwierigen Umfeld setzt die Stadt ein positives Signal, indem unter anderem die Gewerbesteuer von 422 auf 410 Prozent gesenkt wird.”

Und er setzt in seinem Schreiben an Bürgermeister Christoph von den Driesch noch eins drauf: „Herzogenrath nähert sich damit dem Hebesatzniveau der Stadt Baesweiler an, die bei der Gewinnung von Unternehmen besonders positive Resultate vorzuweisen ist.”

Indirekt bekommt die SPD-Fraktion damit Schützenhilfe von der IHK. Die Genossen hatten nämlich im Jahre 2005 im Stadtrat gegen eine Erhöhung der Gewerbesteuer von damals 410 auf 422 gestimmt. „Damit ist man jetzt wieder auf den alten Satz zurückgekehrt. Es hat sich gezeigt, dass die Erhöhung im Jahre 2005 nicht nötig war”, meint mit einer gewissen Befriedigung SPD-Fraktionschef Gerhard Neitzke.

Dass ein günstiger Gewerbesteuerhebesatz sich äußerst belebend auswirken könne, zeige die Stadt Heinsberg mit einem Hebesatz von 340. Drewes: „In einem Zeitraum von zehn Jahren verzeichnete die Stadt die doppelte Anzahl von Gewerbeanmeldungen als im übrigen Kreis Heinsberg.”

Weniger Kassenkredit

Von den Driesch, dessen Wurzeln im Kreis Heinsberg liegen, fühlt sich durch Drewes bestätigt: „Wir in Herzogenrath setzen auf nachhaltige Haushaltssanierung, bei der Disziplin und Schuldenbremse oberste Priorität haben.”

Davon hält der Kämmerer und Erste Beigeordnete Detlef Zähringer ebenfalls viel, kann er doch verkünden: „2008 ist es gelungen, den Stand der Schulden um 2,9 Millionen Euro zu reduzieren.” Und weiter: „Dies ist insbesondere dem einstimmigen Ratsbeschluss zur Nettoneuverschuldungsbremse, dem besonnenen Verhalten der Fachbereiche sowie dem Einmalerlös aus dem Investorenmodell Gewerbepark Nordstern zu verdanken.”

Lob bekamen die Finanzverantwortlichen aus Rodas Rathaus jüngst auch von der höchsten Prüfungsinstanz. So kommt die Gemeindeprüfungsanstalt NRW in ihrem aktuellen Prüfbericht zu dem Ergebnis, dass „das Liquiditätsmanagement der Stadt Herzogenrath als vorbildlich zu bezeichnen ist”.

„Bemerkenswert”, meint der Bürgermeister, „ist insbesondere, dass neben den mittel- bis langfristigen Verbindlichkeiten auch der Stand der in Anspruch genommenen Kassenkredite zum Vergleichsdatum des Vorjahres um 1,5 Millionen Euro verringert werden konnte.” Schuldenabbau ist dabei kein Selbstzweck, belastet doch eine Summe von fünf Millionen Euro an Zins- und Tilgungsaufwendungen jährlich den städtischen Haushalt. Der Schuldenberg betrug zum 1. Januar immer noch 50,7 Millionen Euro; dies bedeutet eine Pro-Kopf-Verschuldung von 1070 Euro.
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