Hubert vom Venn und Achim Konejung begeistern Publikum im Streiffelder Hof

Von: mabie
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Bohrende Fragen: Achim Konejung (l.) muss sich als „Ein-Eifelungswilliger“ von Hubert vom Venn gründlich durchleuchten lassen.

Herzogenrath. Vom Notprogramm zum Kassenschlager schaffen es nur wenige Künstler mit ihrem Programm. Für Hubert vom Venn und Achim Konejung ist das offenbar kein Problem, wie gut 50 Gäste im Streiffelder Hof erleben durften. Wenn zwei sich reiben, freut sich der Dritte, in diesem Fall das Publikum.

Denn wenn der erklärte Niederrheiner Achim Konejung seinem Freund Hubert vom Venn erklärte, dass er unbedingt Eifler werden wolle, dann geht das natürlich nicht so ohne Weiteres. Da wurde aus dem stets gut behüteten Hubert auch mal der lebensecht wirkende Pfarrer, der dem Noch-nicht-Eifeler erstmal das Glaubens-Einmaleins beibrachte. „Nicht evangelisch ist schon mal gut“, hörten die Gäste vom Venn da sagen. Die Absicht, sich als Sargträger in das Gemeindeleben einzubringen, sorgte auch für Pluspunkte auf dem Konto des „Ein-Eifelungswilligen“. Der wolle übrigens unbedingt dorthin, weil es ihm angesichts sich immer weiter in die Voreifel fressender Bagger und stinkender Hühnermastbetriebe so langsam aber sicher in seiner Wahlheimat Müddersheim nicht mehr gefalle.

Kein Problem für den Ureifeler vom Venn, der sich bei allem, was Konejung so von sich gab, seine Notizen machte. Sprach Konejung beispielsweise von den Politikern, die sich aufs bestens besoldete Altenteil mit den gewissen Extras in Brüssel zurückzögen, notierte vom Venn nur, dass Texte aus dem Rotlichtmilieu in der streng katholischen Eifel natürlich tabu sind. Und der lebende „Eifel-Knigge“ Hubert erläuterte nicht nur auf Nachfrage ausgesprochen gerne, warum in Aachen immer erst drei Tage später im Keller gelacht wird, oder warum es im Land zwischen Trier und Eifel auch mal nur zum Job als Hopfenpflücker in den Bitburger Landen reichen kann. Mit vielen Pointen, die auch vom Nicht-Eifler bestens aufgenommen wurden, teils haarsträubenden Geschichten wie dem Lied vom Plattfahren der Lurche bis hin zum Zusammenspiel zweier echter Bühnenhelden, erntete das neue Eifel-Duo höchsten Beifall des begeisterten Publikums, das sich dem abschließenden Ruf „Wir sind Eifel“ gerne anschloss.

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