Alsdorf/Hückelhoven - High-Tech-Firma zieht in Industriepark

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High-Tech-Firma zieht in Industriepark

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Modernste Technologie: Mobile Systeme von 4JET werden auch zur Beschriftung von Reifen benutzt. Foto: AZ

Alsdorf/Hückelhoven. Die Firma „4JET Sales + Service GmbH”, Hersteller von Lasersystemen für die Photovoltaik- und Reifenindustrie, verlegt ihren Sitz von Hückelhoven auf das Gelände der ehemaligen Mitsubishi-Halbleiterfabrik in Hoengen.

Im Gewerbepark Aachener Land der Frings-Gruppe bezieht 4JET eine 2200 Quadratmeter große Immobilie mit modernen Verwaltungs-, Labor- und Montageflächen. Durch den Umzug kann 4JET den auf mehrere Büros und Hallen im Gewerbegebiet Hückelhoven verteilten Betrieb an einem Standort zusammenfassen.

„Für Alsdorf haben wir uns aufgrund der hervorragenden Infrastruktur im IGA und der Nähe zum Technologiestandort Aachen entschieden. Die neue Immobilie bietet uns nun auch die räumlichen Voraussetzungen für weiteres Wachstum und die Nähe zu Zulieferern und Entwicklungspartnern”, betont Geschäftsführer Jörg Jetter. 4JET arbeitet ab Ende März am neuen Standort. Letzte Maschinen werden im April von Hückelhoven ausgeliefert.

4JET stellt Lasersysteme für die Bearbeitung technischer Oberflächen her. Seit Gründung 2006 hat sich das Unternehmen in kurzer Zeit zum führenden Anbiieter von Lasersystemen für die Randentschichtung von Dünnschicht-Solarzellen entwickelt. D

as Unternehmen, das 25 Mitarbeiter zählt, liefert auch Lasersysteme für andere industrielle Reinigungsaufgaben und produziert gepulste CO2-Laser zur Oberflächenbearbeitung. Seit 2007 kooperiert 4JET mit der Mitsubishi International GmbH, einem Tochterunternehmen der Mitsubishi Corporation (Tokio) im weltweiten Vertrieb.

Am neuen Standort Hoengen arbeitet ein Team von Physikern und Ingenieuren sowohl an der Entwicklung der Laserprozesstechnik als auch an der Integration der Prozesse in schlüsselfertige Produktionsanlagen für den industriellen Einsatz.

4JET wird diese Woche als „Gründer-Champion” ausgezeichnet (s. Infobox). Über diesen Wettbewerb im Rahmen der Deutschen Gründer- und Unternehmertage (deGUT), die am 20. und 21. in der „Station” Berlin stattfinden, vergibt die KfW-Mittelstandsbank den Unternehmenspreis.

Aus jedem Bundesland wurde von einer unabhängigen und hochkarätigen Jury mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Landesförderinstituten und Industrie- und Handelskammern das erfolgreichste Jungunternehmen ausgewählt.

Aus den 16 Landessiegern werden drei Bundessieger in den Kategorien wirtschaftlicher Erfolg, technische Innovation und Nachhaltigkeit prämiert. Mit dem Bundessieg ist ein Geldpreis in Höhe von je 6000 Euro verbunden.

Die KfW würdigt mit dem Preis bereits zum dritten Mal den Mut und das Engagement der Gründer, die den Schritt in die Selbstständigkeit getan haben.

Bewerben konnten sich Firmen, die sich nach dem 1. Januar 2004 gegründet haben und sich erfolgreich am Markt positionieren konnten. Die Bewerbungen wurden nach den Kriterien Innovationsgehalt und Tragfähigkeit der Geschäftsidee, erfolgreicher Markteintritt und gute Umsatzentwicklung, Schaffung und Erhalt von Arbeits- und Ausbildungsplätzen sowie nachhaltigem unternehmerischem Handeln beurteilt.
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