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HGG-Schüler punktet bei Chemie-Olympiade

Von: Hannah Wilkens
Letzte Aktualisierung:
Gut im Rennen: Die Arbeit im L
Gut im Rennen: Die Arbeit im Labor gehört für Moritz Lafendt zu den Herausforderungen der Chemie-Olympiade. Foto: Schaum

Würselen. Moritz Lafendt hat ein Hobby, das wohl nicht viele seiner Altersgenossen teilen. Der 17-Jährige interessiert sich nämlich für Chemie und nimmt derzeit an der Internationalen Chemie-Olympiade teil.

Dabei hat er es bereits in die dritte Runde geschafft. Und das ist insgesamt nur 60 Schülern in ganz Deutschland gelungen.

Aber der Schüler des Heilig-Geist-Gymnasiums will noch mehr erreichen. Vom 17. bis zum 24. Februar findet die dritte Runde in Göttingen statt. Dabei müssen die Teilnehmer zwei fünfstündige Klausuren meistern, bevor 15 von ihnen in der vierte Runde Teil der deutschen Auswahlmannschaft werden können. Nur vier von ihnen kommen letztlich ins Nationalteam, das auf internationaler Ebene gegen die Teams anderer Länder antritt. Ob Moritz das packt? An Ehrgeiz fehlt es ihm jedenfalls nicht.

Er hat in den vergangenen Wochen viel gelernt. Bei den verschiedenen mehrtägigen Seminaren durften die Schülern unter anderem in großen Labors arbeiten und dort Experimente machen, für die in den Schulen meist das nötige Material fehlt.

Auch Vorlesungen zur organischen Chemie werden während des kommenden Aufenthalts in Göttingen angeboten und das Freizeitprogramm soll ebenfalls nicht zu kurz kommen, so steht zum Beispiel ein Stadtausflug auf dem Programm. Bereits im vergangenen Jahr nahm Moritz an der Olympiade teil. Da blieb ihm der Sprung in die dritte Runde allerdings verwehrt An der Chemie fasziniert den Teenager, „dass sie überall um uns herum ist, jedoch oft nicht beachtet wird. Mit Chemie kann man herausfinden, wie alles in der Welt zusammenhängt und was dahintersteckt.” Kein Wunder also, dass Chemie auch sein Leistungskurs ist.

Freunde zeigen Verständnis

An der Olympiade reizt ihn die Herausforderung, „aber auch der Kontakt mit anderen jungen Menschen, die mein Interesse teilen”. Davon gebe es nicht so viele. „Die Chemie hat leider ein Imageproblem. Es kommt auch vor, dass man als Freak abgestempelt wird.” Seine Freunde zeigen jedoch Verständnis für seine Leidenschaft. In seiner Freizeit spielt er Badminton und Klavier und geht gerne angeln. Auch beruflich soll die Chemie ihn später begleiten. So würde er gerne in einem Pharmazieunternehmen arbeiten und an neuen Medikamenten forschen.

Den Austausch fördern

Seit 1974 nehmen deutsche Schüler an der Chemie-Olympiade teil. Sie soll die Begeisterung für Chemie wecken, begabte Schüler fördern und den Austausch zwischen angehenden Naturwissenschaftlern fördern.
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