HGG-Schüler führen Komödie „Hotel Prominent“ auf

Von: ehg
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Sommertheater in St. Lucia: Der Literaturkurs der Stufe Q 1 des HGG präsentierte „Hotel Prominent“. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. War das ein amüsantes Verwirrspiel, das rund 250 Besucher an zwei Abenden zum Auftakt des Weidener Sommers im Pfarrheim St. Lucia erlebten! Mit großer Begeisterung inszeniert wurde es vom Literaturkurs des Heilig-Geist-Gymnasiums in der Regie von Wilfried Bonn und Lucas Götte.

27 Schüler entfalteten in zwei Besetzungen in gegenseitiger „Konkurrenz“ ungeahnte schauspielerische Fähigkeiten.

Sie lebten sich fantasievoll zum Vergnügen der Theaterbesucher in ihren Rollen aus. Angesichts ihrer Begeisterung, die sie an den Tag legten, musste der Funke rasch auf das über alle Maßen gespannte Publikum überspringen. Gespielt wurde die Verwechslungskomödie „Hotel Prominent“ in drei Akten aus der Feder des 1976 in Bamberg geborenen und als Pädagoge tätigen Markus Bedruna.

Das „Hotel an der Umgehungsstraße“ ist eine heruntergekommene Absteige, in die sich die Gäste eher zufällig oder nur für kurze Zeit verirren. Seine Leitung hat schon Verschiedenes unternommen, um dem Haus zu einem besseren Ruf zu verhelfen. Doch ohne durchschlagenden Erfolg. Da reift bei ihr der Plan, einen Prominenten in ihr „Etablissement“ zu locken. Davon verspricht sie sich eine gute Presse und folglich auch eine größere Auslastung.

Als jedoch die letzte eingeladene Persönlichkeit, der Bayerische Schachmeister, eine Absage erteilt, ist Holland erst recht in Not. Doch dann kommt die Erleuchtung: Ein willkürlich ausgewählter Gast soll den Schachmeister mimen. Da den echten Meister eh niemand kenne, würde ein solcher Schwindel wohl unbemerkt bleiben und für eine kleine Pressekampagne ausreichen, glaubt die Hotelleitung.

Da Familienvater Heinrich Gagel seinen Bruder Udo ausgerechnet auch als jenen Bayerischen Schachmeister im Hotel einquartiert sehen möchte, sind Verwicklungen programmiert. Ihren Gipfel erreichen sie, als doch noch der echte Schachmeister auf der Bildfläche erscheint. Was für ein Durcheinander! Ein Chaos droht. Hält doch von den illustren Hotelgästen und dem Personal jeder einen anderen für den echten Schachmeister.

Neues Projekt angehen

Von wegen illustren Gästen: Neben den vermeintlichen und dem echten Schachmeister mischen vier durchgeknallte junge Mädchen vor allem zum lautstarken Amüsement der männlichen Theaterbesucher die Szene gehörig auf. Sie wollen an einem Song-Contest teilnehmen und wissen nicht wohin mit ihrem verrückten Lampenfieber. Als Pendant dazu ein zerstreuter Professor.

Er hat das erotische Verhalten des Nachtfalters erforscht und eine „weltbewegende“ Entdeckung gemacht. Unglaublich, was der an neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen „verkauft“. Das Enfant terrible ist ein männlicher Gast, der sich als weibliches Model in Szene setzt. Lauter Prominente! Die merkwürdigen Geister, die die Hotelleitung rief, wurde sie am Ende nicht mehr los.

Mit einem Seefestival erlebte das verrückte Spektakel, das bei den Besuchern Wirkung in Form von Lachsalven und Tränen vor Lachen zeigte, seinen Höhepunkt. Anhaltender Applaus war ein schöner Lohn für alle Akteure, die bei dieser gelungenen Theateraufführung mitgewirkt hatten.

Nach den Ferien wird ein neuer Kurs ein neues Projekt in Angriff nehmen. Das steht bei Lehrer Wilfried Bonn heute schon fest.

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