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Herbstlicher Frühjahrsputz in Floverich

Von: Stefan Schaum
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Mithelfer gesucht: Schützen-Brudermeister Daniel Koch und seine Mitstreiter Miriam Goßler, Hubert Beul und Jörg Froesch (v.l.) hoffen, dass möglichst viele bei der Verschönerungsaktion anpacken. Foto: Stefan Schaum

Baesweiler. Es soll nicht darum gehen, Schandflecken zu tilgen. Denn so schlimm sieht es nun auch wieder nicht aus. Aber besser geht immer. Und deshalb haben die Flovericher Schützen ein Motto und einen Termin parat, um ihr Dorf ordentlich aufzumöbeln.

„Floverich soll schöner werden“ heißt es erstmals am Samstag, 29. November. Dann darf Jedermann mit anpacken, um vor allem durch Grünpflege die Optik aufzupeppen.

Zum Beispiel an den drei Kreuzanlagen. „Die sind im Lauf der Zeit ziemlich zugewuchert“, sagt Brudermeister Daniel Koch. Und Unkraut findet sich auf dem Boden davor auch reichlich. Anderorts ist das Buschwerk deutlich gewuchert und soll nun ordentlich gestutzt werden. Viele Punkte hier und da, die in der Gesamtheit dazu beitragen sollen, das Dorf richtig rauszuputzen.

„Absolut vorbildlich“

Keine Frage, dass so eine Idee im Rathaus gut ankommt. „Das ist absolut vorbildlich“, lobte Bürgermeister Dr. Willi Linkens das geplante ehrenamtliche Wirken. Ihm sollte es nur recht sein, wenn sich Nachahmer in den anderen Stadtteilen finden – denn die Grünpflege kann die Stadt nicht mehr so intensiv betreiben, wie das mal der Fall war. Linkens: „Als uns noch viele Kräften im Rahmen von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen zur Verfügung standen, war das anders.“ Seit Kommunen solche Kräfte nicht mehr bekommen, geht nur das Nötigste. Die Grundpflege ein, zwei Mal im Jahr. „Mehr können wir nicht leisten, ohne den Haushalt zu gefährden.“

Wer es schöner haben will, der sollte auch mit anpacken. Für die Flovericher Schützen ist das keine Frage. „Wir wollen hier auch dazu beitragen, das Dorfleben zu stärken“, sagt Daniel Koch, der ausdrücklich nicht bloß die Schützen – 50 aktive Mitglieder stehen als potenzielle Helfer bereit –, sondern jeden aufruft, zu Heckenschere und Spaten zu greifen.

Das nötige Werkzeug will die Stadt bereitstellen, aber auch in der Nachbarschaft werde sich sicher das ein oder andere Gerät finden, sagt Daniel Koch. Apropos Nachbarschaft: Nicht bloß die öffentlichen Grünflächen wollen die Schützen in den Blick nehmen. „Wir bieten auch gerne an, private Grünflächen ein wenig mit zu pflegen, wenn zum Beispiel ältere Menschen das nicht mehr schaffen“, sagt die 2. Jungschützenmeisterin Miriam Goßler.

Ein umfassender Frühjahrsputz im Herbst soll die Premiere der Aktion werden. Selbst bei Regen wollen sie loslegen. Einen Container für all den Grünschnitt und das Laub wird die Stadt aufstellen. Dass er voll wird, zweifelt niemand an. Daniel Koch: „Wir gehen da auf jeden Fall mit ganz viel Elan ran.“

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