Herausragende Talente begrüßen den Frühling

Von: Elisa Zander
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frühling/konzert
Arbeiten Hand in Hand: Birgit Godehardt, Geschäftsführerin des Energeticon, Professor Herbert Görtz und Professor Claudia Kunz-Eisenlohr von der Musikhochschule Aachen. Foto: Elisa Zander

Alsdorf. Am Samstag findet im Energeticon ein Konzert mit Studenten der Kölner Musikhochschule statt. Sie spielen Werke von der Romantik bis hin zu Operette und Oper. Viele der Stücke sind Bestandteile der Prüfungen.

Birgit Godehardt freut sich. Weil die letzte Zusammenarbeit mit dem Standort Aachen der Kölner Musikhochschule ein riesiger Erfolg war. Und weil die Kooperation jetzt „endlich” eine Fortführung findet. Zum Neujahrskonzert hatte die Hochschule bereits einige Studenten in das Energeticon gesandt, um dort die Zuhörer zu beglücken. Nun soll es beim Frühlingskonzert genauso werden. Der extra angemietete Flügel steht bereit, der Saal ist hergerichtet - „eigentlich fehlen nur noch die Künstler”, lacht Godehardt, Geschäftsführerin des Energeticon.

Die Organisatoren des Frühlingskonzertes - Professor Herbert Görtz und Professor Claudia Kunz-Eisenlohr von der Musikhochschule Aachen - stehen ebenfalls in den Startlöchern und freuen sich auf den Tag X. Vor einigen Tagen hat Claudia Kunz-Eisenlohr das Programm für den Abend fertiggestellt. „Zwar hat nicht jede Arie mit Frühling zu tun, aber sie sind alle sehr frisch.”

Natürlich wird es einige Stücke von Mozart geben - „das ist ein Ausbildungsschwerpunkt”, erzählt Kunz-Eisenlohr. Es folgen Stücke aus der Romantik bis hin zu Oper und Operette. Einige der Sänger des Abends haben sich bereits beim Neujahrskonzert präsentiert. Darunter etwa Katharina Bergrath, die unterdessen ein Engagement an der hamburgischen Staatsoper bekommen hat, aber dennoch beim Frühlingskonzert singen wird.

Die Studenten, die an dem Abend des Frühlingskonzertes die Zuhörer beglücken, stehen kurz vor den Prüfungen oder befinden sich teilweise mittendrin. „Auftritte vor Publikum sind da enorm wichtig”, erklärt Herbert Görtz. „Die meisten der Stücke sind Bestandteile der Prüfung, wenn die dann schon mal vor fremden Menschen gesungen worden sind, ist das Selbstbewusstsein in der Prüfung ein ganz anderes.” Hinzu kommt, dass die Studenten, die auch teilweise die musikalische Begleitung etwa am Flügel oder der Klarinette übernehmen, an praktische Bereiche herangeführt werden. „Speziell im Pianistenbereich können wir nicht davon ausgehen, dass jedes unserer herausragenden Talente ein Weltstar wird”, sagt Herbert Görtz. Kammermusiker oder Korrepetitor sei da eine Alternative.

Ganz wichtige Erfahrungen

Und weil die praktische Erfahrung eben eine ganz wichtige ist, kommt eine Delegation der Aachener Musikhoffnungen immer wieder gerne in das Alsdorfer Energeticon. „Diese Akustik, die präsente Geschichte in den Räumen, die Faszination, die von dem Gebäude und dem Saal ausgeht, findet man in keinem anderen Raum in der Städteregion”, schwärmen die beiden Professoren. Eine intensivere Kooperation wäre da wünschenswert. „Allerdings bräuchten wir dann einen Shuttle-Service”, lacht Claudia Kunz-Eisenlohr. „Wenn sich einer finden sollte, könnten wir eine ganz neue Reihe von Veranstaltungen bieten.” Ein Gesprächskonzert schwebt den drei Initiatoren vor, wo man neben den Stücken auch etwas über die Akteure selbst erfährt.

Diese Zukunftsmusik ist zwar noch eine zarte Melodie, hat aber durchaus Ausbaupotential. Musikbegeisterte und jene, die es noch werden wollen dürfen gespannt sein - vorerst aber auf ein buntes, fröhliches und frisches Programm beim Frühlingskonzert. Das Frühlingskonzert beginnt am Samstag, 20. März, um 20 Uhr im Energeticon.
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