Hendrik Schmitz will das Direktmandat für die CDU holen

Von: -ks-
Letzte Aktualisierung:
Ein Jung-Bauer im Rapsfeld  -
Ein Jung-Bauer im Rapsfeld - und mit politischen Ambitionen: CDU-Landtagskandidat Hendrik Schmitz aus Puffendorf will das Direktmandat für Düsseldorf holen. Foto: Wolfgang Sevenich

Nordkreis. Kurz zuvor war er noch auf dem Bauernhof im Einsatz, wenig später steht er als Landtagskandidat in der Lokalredaktion zum Gespräch bereit. Hendrik Schmitz hatte einem Ackerbauberater auf dem Hof zu Gast, den er vor eineinhalb Jahren von seinen Eltern übernommen hat.

Gemeinsam mit dem Pflanzenbau-Spezialisten wird routinemäßig geprüft, ob es um das Saatgut, das Schmitz für andere Landwirte produziert, ordnungsgemäß steht. Das Führen eines Ackerbaubetriebs und konsequenter Kampf um den Einzug ins Landesparlament - wie passt das zusammen? Und was geschieht, wenn der Newcomer im Wahlkreis 3 (Nordkreis) in der Tat für die CDU per Wählerentscheid nach Düsseldorf „muss”? Was treibt den 34-Jährigen? „Ich habe sehr viel an Landespolitik mitbekommen, was sich in den Kommunen negativ manifestiert”, sagt Schmitz. Als Ratsmitglied hat er hautnah erlebt, wie Baesweiler trotz kostenbewusster Haushaltsführung angesichts der Zuweisungskriterien der rot-grünen Landesregierung mit deutlich weniger Mitteln auskommen muss. „Ich habe mich entschieden, dass ich es nicht mehr akzeptieren kann, dass Landespolitik uns in den Kommunen so schadet. Ich will mithelfen, eine Alternative zu schaffen - ganz im Interesse der Kommunen und Menschen im Nordkreis”, bekräftigt er. „Ich habe als Jung-Bauer gezeigt, dass ich hart zupacken kann und an der Sache dran bleiben kann, bis sie entschieden ist”, will er sich in Düsseldorf konsequent für die Menschen im Wahlreis 3 der Städteregion einsetzen.

Er ist Spitzenkandidat der Jungen Union im Land und steht auf Platz 20 der Kandidatenliste der CDU NRW. „Ich will aber die Bürger überzeugen und den Wahlkreis direkt gewinnen”, betont er. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ihm eine wichtige Aufgabe, „weil die Familie die Keimzelle der Gesellschaft ist”. Die Kommune sieht er als „Basis der Demokratie”. Gemäß der Einsicht, dass die Schulden von heute die Steuern von morgen sind, plädiert er für verantwortungsvolle Ausgabenpolitik. In Familien und Bildung müsse aber kräftig investiert werden. „Eine vernünftige Finanzausstattung der Kommunen ist wichtig, um bürgerliches Engagement würdigen zu können”, ist seine Ansicht. Da das Land nach seiner Überzeugung aber nach falschen Kriterien Geld fließen lasse, werde das erschwert. Das Stärkungspaket habe sich für die Region als „reines Schwächungspaket” erwiesen. „Denen, die richtig Not leidend sind, hilft es nicht, und den Kommunen, denen das Wasser noch nicht bis zum Hals steht, schwächt er weiter.”

Gute Verkehrs- und Infrastruktur will er unterstützen, um die Attraktivität des Wohnortes zu steigern, Unternehmen zur Ansiedlung zu gewinnen und neue Arbeitsplätze zu schaffen. „Ich möchte mich dafür einsetzen, dass so wichtige Infrastrukturmaßnahmen die wie B 258n in Herzogenrath und die L47n um Alt-Merkstein herum endlich Vorfahrt erhalten.” Die Ertüchtigung des Knotenpunkts am Kurt-Koblitz-Ring müsse vorangetrieben werden.

Schmitz tritt für „neue Formen” der Bürgerbeteiligung ein. Entscheidungsprozesse müssten transparenter gestaltet und Bürger mehr einbezogen werden. Als Beispiele nennt er Gesprächsrunden in Baesweiler und den Bürgerhaushalt in Herzogenrath.

Jüngster Beisitzer im CDU-Landesvorstand

In Aachen wurde er am 6. April 1978 geboren, aber er ist durch und durch Baesweiler, genauer Puffendorfer, der CDU-Landtagskandidat Hendrik Schmitz.

Erste politische Schritte erfolgten in der Schülervertretung des Baesweiler Gymnasiums. Hendrik Schmitz ist seit acht Jahren Mitglied des Baesweiler Stadtrates und ebenso lange Vorsitzender der Jungen Union, Bezirk Aachen. In der CDU-Fraktion des Stadtrates bekleidet der 34-Jährige das Amt des Pressereferenten. Seit November 2011 ist Schmitz stellvertretender Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Aachen-Land.

Im CDU-Landesvorstand ist der Landtagskandidat jüngster Beisitzer und kümmert sich schwerpunktmäßig um die Interessen der Jungen Generation, des ländlichen Raums und der Kommunen.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert