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Helmuth Kaleß setzte auch in der politischen Bildung viele Akzente

Von: gp
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Führte über drei Jahrzehnte lang die VHS in Würselen: Helmuth Kaleß setzte Akzente besonders in der politischen Bildung und im Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Helmuth Kaleß ist tot: Er starb am Sonntag im Alter von 66 Jahren. Er leitete fast 30 Jahre die Würselener Volkshochschule (VHS) und setzte dabei etliche Akzente. Im Juni 2007 wurde er im Alten Rathaus in den Ruhestand verabschiedet.

Bürgermeister Werner Breuer würdigte ihn dabei: „Sie haben in der Stadt Würselen und in der Region Zeichen in der Erwachsenenbildung gesetzt.” Seit 2008 sind die Volkshochschulen im Nordkreis fusioniert.

Die stellvertretende Leiterin der VHS-Würselen, Irene Riemann-Kästner, bescheinigte Helmuth Kaleß: Ihm sei es vortrefflich gelungen, die Gegenwart mit ihren Problemen und Chancen durchschaubar zu machen, Ohnmachtsgefühle abzubauen und die Bereitschaft zur Mitwirkung zu stärken.

Seine Angebote der politischen Bildung hätten wesentlich dafür gesorgt, komplexe gesellschaftliche Prozesse transparent zu machen sowie Bürgerinnen und Bürger in die Lage versetzt, sich an politischen Entscheidungen aktiv zu beteiligen.

Kaleß sei es immer wieder gelungen, hochkarätige Referenten nach Würselen zu holen, darunter Helmut Frenz, der damalige Generalsekretär von Amnesty International und Rupert Neudeck, Mitbegründer des Komitees Cap Anamur, oder der spätere Außenminister Polens, Professor Dr. Wladyslaw Bartoszewski.

Um Jugendliche gekümmert

Ein weiterer wesentlicher Schwerpunkt seiner Arbeit habe in der Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit gelegen. Bereits seit 1978 bietet die VHS auf Initiative von Kaleß Maßnahmen an, um jungen Menschen den Hauptschulabschluss zu vermitteln.

Irene Riemann-Kästner: „Für Kaleß standen die Jugendlichen mit ihren schwierigen sozialen Biografien und ungünstigen Bildungsvoraussetzungen im Vordergrund.”
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