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Heizung im AWO-Heim Ruifer Straße gibt Geist auf

Von: Beatrix Oprée
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Kalte Hände: Mit Humor tragen die Teilnehmer des Integrationskurses und ihr Lehrer Helmut Dewald im AWO-Heim an der Ruifer Straße den derzeitigen Heizungsausfall. Foto: Beatrix Oprée

Herzogenrath. An den ersten kalten Tagen Ende Oktober war es zum ersten Mal offenbar geworden, die Heizung in der ehemaligen Schule Ruifer Straße, heute Heimat des AWO-Ortsverbands Herzogenrath, ist in die Jahre gekommen. Jetzt, wo die Temperaturen unter Null gesunken sind, streikt sie ganz, respektive darf aus Sicherheitsgründen nicht mehr eingeschaltet werden.

Die Folge: Unter anderem für die insgesamt rund 40 Teilnehmer der zweimal täglich stattfindenden Integrationskurse der VHS heißt es „warm anziehen“. In dicken Jacken, mit Schals und Mützen sitzen sie an diesem Nachmittag im Unterrichtsraum im Obergeschoss, wo ihnen Lehrer Helmut Dewald die Grundzüge der deutschen Sprache vermittelt.

Über Vermietungen an Vereine, Verbände und Institutionen sowie für Veranstaltungen erzielt der rund 170 Mitglieder starke AWO-Ortsverband überschaubare Einnahmen, um das Haus in Schuss zu halten, wie Vorsitzender Manfred Grouls erläutert. „Sogar ein Tanzmariechen, Europameisterin, trainiert hier!“, erzählt Grouls. Doch der Einbau einer neuen Heizung – rund 6000 Euro werden dafür wohl zu Buche schlagen – übersteigt die finanziellen Möglichkeiten.

Das AWO-Heim ist ein beliebter Treffpunkt: Während oben Flüchtlinge mit Sitten, Gesetzen und Sprache ihres neuen Landes vertraut gemacht werden, klopfen parterre im Saal mehrere Grüppchen Senioren unverdrossen ihren Skat, ebenfalls dick eingepackt. Neben den Karten- und Spielnachmittagen gibt es regelmäßige Kaffeetreffs und Turnangebote für Senioren, dazu Gitarrenkurse und vieles mehr.

Eine Weihnachtsfeier und ein Weihnachtsessen sind geplant – und drohen nun ins Wasser zu fallen, wenn nicht ordentlich eingeheizt werden kann. „Wo wir das Geld für die neue Heizung herbekommen, wissen wir noch nicht“, sagt Grouls. „Aber es gibt keine andere Lösung, als schnellstens dafür zu sorgen, dass wir keine eiskalten Räume haben.“

Vielleicht finden sich ja Spender oder Sponsoren, herrscht jetzt die große Hoffnung im Ortsverband. „Wer möchte, kann gerne mit mir Kontakt aufnehmen“, sagt Grouls: AWO-Herzogenrath@web.de oder Telefon 02406/79448.

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